Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

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Belle

24, Weiblich

Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 4

Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 12.04.2026 16:56

Informationen

Teil: 1
Datum des Events: 06.04.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Cornelia, Keita, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Meer


Plot

Kaum sind die Mitglieder des Ordens der Versöhnung in ihre „wohligen" Klippen heimgekehrt, klebt ihnen auch schon der nächste Auftrag mehr oder minder gewollt an den Fußsohlen. Die Rückkehr auf die Tierwandlerinsel „Mjirana" stand unmittelbar bevor und wurde von der stellvertretenden Ordensleitung als auch den anderen Rittern als dringlich eingestuft. So wurden kurzerhand die liebsten Verbündeten des Ordens eingeladen um ihnen bei dieser Unternehmung tatkräftig zur Seite zu stehen. Die Königin Embaros, Alexandra Kattagien hat daraufhin nicht nur das Schiff stellen, sondern auch eine erfahrene Kapitänin samt Crew anheuern lassen. So begab sich die Gruppe schließlich auf dem Schiff der „Argentum" in Richtung ihres Ziels, die „verfluchte" Tierwandler Insel „Mjirana", um den dortigen Ereignissen, Flüchen und Seuchen näher auf den Grund zu gehen. Warum sie genau erneut diese Insel aufsuchen sollten, bleibt im Augenblick noch ungewiss, einmal mehr waren es unsichtbare und wahrscheinlich allmächtige Stimmen die ihnen auf diesen Weg verholfen haben. Irgendjemand oder irgendetwas will, dass sich der Orden der Versöhnung dieser Angelegenheit annimmt. Gesagt, getan, der Weg bis unmittelbar vor ihrem Ziel entpuppte sich als angenehm, kein jähzorniges Wetter, keine Piraten, generell einfach keine unvorhergesehenen Ereignisse. Eher untypisch für unsere Gruppe, wenn man bedenkt was ihnen schon alles auf ihren Wegen geschehen und über den Weg gelaufen ist.

Dank der bewährten Kapitänin und ihrer Crew nähert sich die Gruppe der Insel auf Sichtweite, nun, so sollte es zumindest sein – doch ein schwerer, nicht gerade einladender Nebel umgibt die Insel. Einfach so hinein steuern? Unmöglich, es wäre eine reine Blindfahrt, mit einem Haufen Blindfischen. Die Gruppe versammelte sich nach einem „reichhaltigen" Frühstück langsam an Deck, den Nebel in Betracht nehmend. Erste Ideen kamen schnell zu Wort und so schwang sich Keita in seiner Tierform einmal mehr in die Lüfte um Kundschafter zu spielen. Unser Medium Breonath streckte in jener Zeit seine magischen Fühler aus, eine Sache war gewiss, der Nebel war garstig gestimmt, voller toter Seelen, Seelen die ein frühes Ende fanden und sehr wahrscheinlich, kein schönes. Nun stellte sich unserer Gruppe eine Frage...war der Nebel gefährlich? Hatten es die Seelen auf sie abgesehen? Was würde passieren, wenn man einfach so hineinfährt? Ein Grübeln brach unter den Anwesenden aus, Belle hingegen schien sich ziemlich sicher das der Nebel eben genau nur das ist, Nebel – ein Wetterphänomen. Der Ort des Geschehens lässt jedoch zur Vorsicht walten, vor allem dann, wenn Breonath einmal mehr die Finger zu jucken beginnen, hat Belle was diese Dinge angeht doch seine Fähigkeiten zu schätzen gelernt.

Die Gruppe einigt sich schließlich darauf keine Ungewissheiten einzugehen, vor allem nachdem Keita ihnen mitteilen konnte das es sich bei dem Nebel lediglich um einen Ring handelt und das innere der Insel davon unberührt ist. Das Mutter-Tochter Duo Alexandra und Cornelia bedienen sich daraufhin ihrer Luftmagie und schaffen schneller Hand eine Luftkuppel für die kleine Abenteuergruppe sodass das Schiff wieder Fahrt auf die Insel aufnehmen konnte. Die Richtungsangaben kamen dabei von oben, denn Keita bewahrheitet sich einmal mehr als die „Augen" der Gruppe. Leider gibt es dennoch Ereignisse und Gefahren die nicht über dem Wasser, sondern unter dem Wasser lauern. Keine große Zeitspanne vergeht und es gibt einen gewaltigen Ruck, der nicht nur Cornelia von den Füßen reißt, sondern auch das Schiff auflaufen lässt. Panik macht sich unter der Crew breit, denn ohne Cornelias Kräfte hält nur noch Alexandra die Luftkuppel davon ab sich buchstäblich in Luft aufzulösen. 

Während Igraine und Breonath damit beschäftigt sind der Crew beizustehen und etwaige Schäden zu beheben, hat Belle es sich zur Aufgabe gemacht Alexandra zu unterstützen, vielleicht nicht mit passender Luftmagie, aber zusätzlicher Arkanmagie, welche schnurstracks auf die junge Magierin übergeht. Alexandra merkt in diesem Augenblick prompt, sie ist nicht alleine, denn nicht nur Belle steht ihr zur Seite, sondern auch eine mysteriöse Stimme – ob das wohl etwas mit ihrer Gralsklinge zu tun hat? Mittlerweile konnte auch Keita in den luftigen Höhen feststellen, dass das Schiff zum Stehen gekommen ist, doch Abhilfe wird schnell geschaffen als die riesigen Schwingen des Adlers dem Nebel Einhalt gebieten. Das Gewusel ist in vollem Gange und doch bleibt eine Frage wirklich ohrenbetäubend im Raum stehen...was oder wen, hat das Schiff eigentlich gerammt?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.04.2026 17:05.

Belle

24, Weiblich

Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 4

Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 07.05.2026 14:47

Informationen

Teil: 2
Datum des Events: 05.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine
Abwesende Teilnehmer: Cornelia, Keita
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 3h 30 Min
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Strand, Wald des zerstörten Turms im See]

 

Plot

Gewaltige Hornschuppen erheben sich aus den tosenden Wellen und künden somit ihre Anwesenheit unheilvoll an, auch wenn man mehr mit bloßem Auge noch nicht erhaschen konnte - eine riesige Seeschlange scheint das Schiff kentern zu lassen. Spätestens jetzt ist allen Anwesenden bewusst, es ist nicht nur Vorsicht, sondern auch höchste Eile geboten. Eine erneute Druckwelle fährt durch die Körper unserer Helden, als das Wesen ein drittes Loch in den Bug des Schiffes rammt. Es bleibt keine Zeit zum Sinnen mehr, eine Lösung muss jetzt und sofort gefunden werden. Igraine und Belle scheinen doch auf unterschiedliche Art und Weise auf das gleiche Ergebnis zu kommen – sie müssen aus dem Wasser, dem Reich der Seeschlange entschwinden. Magie kommt unseren Protagonisten hier wie so oft zur Hilfe geeilt und wirkt seine Wunder. Allen voran Igraine kann meisterhaft zwei gewaltige Steinsäulen aus dem Grund des Meeres beschwören und somit das untergehend zu drohende Schiff aus dem Wasser und dadurch vorerst in Sicherheit hieven. Belle bemächtigt sich derweil ihrer Veränderungsmagie und nimmt die Gestalt eines Riesenadlers an, um ihre Freunde zusammen mit Keita auf dem Luftwege sicher an den Strand der Insel zu bringen. Aus den windigen Höhen können alle Anwesenden der Gruppe, eines sehr gut erkennen. Die Seeschlange macht kehrt? Begibt sich zurück zur Insel und nicht nur an den Strand, sondern durch den Flusszugang direkt ins Landesinnere. Gott sei Dank, denkt sich die Gruppe geschwind, sind somit doch der Rest der Crew in Sicherheit und damit endlich außer Gefahr.

Am Strand angekommen fragt sich die Gruppe recht schnell, ist die Seeschlange der Wächter der Insel? Immerhin scheint sie niemanden aktiv zu verfolgen oder gar zu töten – doch was oder wen, beschützt sie in diesem Fall? Fragen über Fragen, die vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt aufgeklärt werden können. Nun steht erst einmal an sich zu orientieren, den Weg einzuschlagen und ihre Entdeckungsreise wirklich zu beginnen. Am Strand lässt sich schnell ein altes Schiffswrack ausfindig machen und auch, zu wem es gehörte – den Balsorranern. Ein ungutes Gefühl macht sich in der Gruppe breit, als man die Fetzen der ausschlaggebenden Flagge erkennt, sowie eine Kiste voller Wein, der noch nicht vor allzu langer Zeit abgefüllt wurde. Zu lamentieren bleibt ihnen in diesem Augenblick jedoch keine Zeit, was auch immer die Balsorraner hier wollen – es kann nichts Gutes verheißen. Die Gruppe beschließt sich, sich gegeben den Umständen zu sputen und ihren Weg in Richtung Turm fortzusetzen.

Ein knöcherner Wald liegt vor ihnen, kein grün, kein braun – keine einzige Farbe lässt sich vor ihren Augen finden, lediglich das beklemmende Gefühl des allgegenwärtigen Todes. Was ist hier geschehen? Welche Magie könnte der Art Zerstörung anrichten oder wer würde dies wollen? Welchen Mehrwert hätte es eine ganze Insel und deren Bewohner zu zerstören? Gedanken, die für unsere Helden nicht zu erklären sind, auch unsere Gralsklingenträger scheinen beunruhigt, reden die Schwerter zwar nicht offenkundig, so können sie sich dennoch mitteilen und ihre Worte scheinen deutlich – Erschöpfung, Angst. Nach einigen Augenblicken des Gehens, tut sich ein gewaltiger Erdspalt vor unserer Gruppe auf. Er zieht sich durch den ganzen Wald, still, leise und dennoch absolut. Kaum merklich steigt ein grauer Dunst aus jenem, wirkt unheilvoll, nicht sicher – doch es bleibt keine weitere Zeit um sich um ein drum herum kommen zu bemühen, denn etwas anderes kommt ihnen zuvor. Langsam, aber stetig formen sich kleine Blasen, eine Art von Rauchbällen, welche auf unsere Helden zu schweben. Der Rauch verändert seine Form und nimmt schließlich die Gestalt von kleinen Männlein an, ohne Gesichtsausdrücke, ohne Worte, aber...neugierig? Sie kommen immer näher, strecken ihre Hand aus, wollen Hallo sagen? Sie einladen? Während die Gruppe zurückweicht und eine Abwehrposition einnimmt, scheint Breonath zuversichtlich. Seelen, es sind sicher Seelen, die unsere Hilfe benötigen und so streckt er seine Hand aus, schlägt ein. Ganz zu Belles Unmut, denn diese legt eine Hand vor seine Brust, signalisiert „Keinen Schritt weiter" – doch es ist bereits zu spät, die Hand des Mönchs läuft kohlrabenschwarz an.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.05.2026 14:49.

Belle

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Mischling Kampfbereit Chaotisch - Gut Orden der Versöhnung

Beiträge: 4

Re: Die Rückkehr nach Mjirana [06.04 - ]

von Belle am 05.06.2026 19:32

Informationen


Teil: 3
Datum des Events: 01.06.2026
Anwesende Teilnehmer: Alexandra, Belle, Breonath, Irgaine, Keita
Abwesende Teilnehmer: Cornelia
Eventleiter: Domi [Seyper]
Dauer des Events: 4h
Besuchte Orte im Event: Mjirana – Verfluchte Insel der Tierwandler [Wald des zerstörten Turms im See,
Friedhain Kalinors]


Plot


Unsere Helden befinden sich nun also mehr oder weniger in einer, man könnte sagen, verzwickten Lage. Die kleinen schwarzen Männlein scheinen zwar sehr freundlich, neugierig gar, jedoch genauso aufdringlich zu sein. Weder reagieren sie auf die Worte der Anwesenden, noch auf Magie. Während Alexandra versucht die Männlein mit einer Sichelböe auf Abstand zu halten, übt sich Igraine an einem weiteren Erdwall. Beide Versuche zeugen zwar von geübter magischer Kunst, doch die Wesen zeigen sich nicht beeindruckt, im Gegenteil sie bleiben unberührt von den Versuchen unserer starken Frauen. Was jedoch nicht unberührt bleibt, sind auch der Rest der Anwesenden. Einer nach dem anderen wird von den Männlein in Beschlag genommen. Selbst ein Keita der zum Landeanflug ansetzt, wird sogleich ungehobelter Weise angetatscht. Jede einzelne Stelle, egal ob Arm oder Bein oder Bauch, verfärben sich langsam aber sicher rabenschwarz. Ein eigenartiges Kribbeln geht den Anwesenden durch die Gliedmaßen, ein flüchtiges Gefühl von Furcht scheint sich breit zu machen. Die Momente vergehen, doch weiter? Scheint nichts zu passieren, nun, außer dass die kleinen garstigen Wesen augenscheinlich kein Interesse mehr an unseren Helden zu hegen scheinen. Sie kehren indes langsam und vergnügt in ihren Riss im Boden zurück, Gefahr gebannt? Für den Augenblick scheint es zumindest ganz so, die Folgen bleiben jedoch abzuwarten. Wie dem auch sei, die Gruppe hat keine Zeit sich ausschweifende Gedanken zu machen, zu viele eigenartige Wesen, Geister und Götter haben sie bereits geplagt, was sollte dieses Mal anders sein?

Die Gruppe setzt ihren Weg einmal mehr per Adlerschwingen fort und überwindet den ominösen Spalt im Boden somit recht reibungslos. Auf der anderen Seite angekommen sehen sich die Anwesenden erst einmal um, nun, Keita braucht schließlich auch einen Augenblick um sich wieder in sittliche Kleider hüllen zu können. Igraines scharfe Sinne lassen sie einmal mehr aufhorchen als die anderen. Sie vernimmt etwas, ganz schwach und dennoch ohrenbetäubend. Kampfgeräusche? Kampfgetümmel sogar? Hier auf dieser toten Insel, in dieser Einöde? Natürlich will sich die Gruppe keineswegs eines unnötigen Kampfes hingeben, aber dennoch erinnert unter anderem Breonath an die Tugenden des Ordens. Es wird einmal mehr Zeit, zu helfen, wo das Zeug hält. Mit Igraine an der Spitze sputen sie sich in Richtung der Kampfgeräusche.

Sie stoßen schließlich auf weitere verdorrte Bäume, Brachland und eine riesige umgestürzte Eiche. Ein perfekter Sichtschutz möchte man meinen. Die Geduld unserer Helden wird jedoch sogleich auf die Probe gestellt, ertönt doch ein gequälter Schmerzensschrei der kaum zu überhören ist. Allen voran Alexandras gutes Herz scheint die kläglichen Geräusche kaum aushalten zu können. Die junge Königin ist indes einmal wieder schneller als die Vorsicht erlaubt. Weit kommt sie jedoch vorerst nicht, wird sie doch noch von Belle rechtzeitig geschnappt und zurückgehalten. Die erfahrene Ordensritterin mahnt zur Vorsicht, während die anderen ein kleines Sichtfenster im Baumstamm erspähen können. Schnell lässt sich somit erkennen, wer oder was genau diese Geräusche von sich gibt.

Ein Duell auf den Tod, so scheint es zumindest auf den ersten Blick. Eine newithanische Frau hält sich wagemutig gegen einen riesigen Mann in einer stählernen Rüstung, dass Schwert beinahe noch größer als er selbst. Die Szenerie hinter den beiden, fast schon idyllisch? Zumindest für die Verhältnisse dieser verfluchten Insel. Es scheint eine Art Friedhain gewesen zu sein, umgeben von vielen Bäumen und noch mehr Gräbern. Schnell kann man jedoch den Ausgang des Duells erkennen, landet die junge Frau doch durch den nächsten Schwerthieb auf der anderen Seite des Friedhains. Spätestens als der stählerne Fremde nicht nachzulassen scheint, dass Schwert bis zum Anschlag gehoben, wissen unsere Helden – sie müssen intervenieren. Vielsagende Blicke werden unter unseren Helden ausgetauscht und so schickt Belle schneller Hand Igraine auf die Matte. Der Gong ertönt, auch wenn unsere Heldin es natürlich erst einmal mit versöhnlichen, aber dennoch mit Nachdruck behafteten Worten probiert. Während auch Keita und Breonath einer nach den anderen auf das Feld treten, scheint Hilfe vorerst...doch gar nicht nötig zu sein? Denn während Igraine sich für den Angriff rüstet, bleibt der Angreifer stehen – wie eingefroren und auf Kommando verschwindet er zurück auf den Friedhain und trauert? Sein Schwert vor einem der Grabmäler in die Erde gestoßen verweilt er an Ort und Stelle.

Unsere Helden werden einen Augenblick lang verblüfft von ihrem Gegner zurückgelassen, aber die Erleichterung überwiegt anschließend eindeutig. Die Gruppe versammelt sich schließlich um die am Boden liegende Frau, doch, die Stimmung scheint schnell zu kippen. Keita und allen voran Belle ist der Unmut deutlich anzusehen, als sie erkennen können, dass es sich bei der Frau um Circe handelt. Ist Circe doch diejenige die vor nun bereits Jahren mit ihrem Großmeister und Freund Argos verschwand, auf das man ihn bisher nie mehr wiedersah. Die Hilfsbereitschaft scheint geschwunden, Emotionen kochen über und doch waren sich alle sicher, man muss jene Frau heilen, hat sie schließlich das, was der Orden am meisten begehrt – Antworten über den Aufenthalt von Argos.

Keitas Versuche Circe zu heilen schlagen jedoch fehl, viel mehr noch – sie scheinen der Frau immense Schmerzen zuzufügen. Selbst Belle kann mit normalen Bandagen nicht weiterhelfen, auch hier, ein brennender Schimmer umrandet die Fleischwunde und intensiviert die Schmerzen der Newithanerin augenblicklich. Circe derweil wimmert immer wieder, eine Heilung sei nicht von Nöten und nicht das wichtigste in diesem Moment. Weiß sie einmal wieder mehr als die Gruppe es tut? Sie drängt darauf, Argos wäre in großer Gefahr und wenn sich unsere Helden nicht beeilen, hätten sie nie wieder die Chance ihren Großmeister zu sehen. Es geht einmal mehr um Leben und Tod. Zähneknirschend lauscht die Gruppe den Worten einer Frau, die sie nun bereits mehr als einmal für die eigenen Zwecke benutzt hat, doch welche Wahl haben sie? Circe deutet letztendlich auf den stählernen Ritter der den Friedhain zu bewachen scheint. Kalinor, so lautet sein Name – ein armes Individuum welches einen Pakt mit dem Advocatus Diaboli eingegangen ist und nun an diesen Ort gefesselt scheint. Das Grab, vor welchem er kniet, scheint andersartig, strahlend weiße Lilien bedecken sein Haupt und scheinen auch gleichzeitig der Schlüssel für Argos Rettung zu sein.

Während die Gruppe bereits zu rätseln beginnt, wie man diese Blumen ergattern könnte ohne den Wächter des Friedhains zu verärgern, gibt Circe schließlich nach einer guten Weile zum Besten, dass man einer Konfrontation nicht entgehen kann. Die Blumen scheinen nur dann zu erreichen zu sein, sobald man Kalinor von seinem Leid erlöst hat. Breonath und Belle scheinen sich schnell einig, der Weg scheint klar zu sein, denn es gibt nur den einen. Keita hingegen sieht einmal mehr rot als der Name des Advocatus fällt und scheint sich in seinen Worten und aufbrausenden Verhalten kaum halten zu können. Es werden noch einige Worte ausgetauscht, während Igraine sich die Umgebung und das Gestein noch einmal genauer ansieht, doch im Augenblick scheint die Gruppe nicht schlauer zu werden, als sie es bereit ist. Die Zeit drängt, wenn sie ihren Großmeister wiedersehen wollen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.06.2026 19:40.

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