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Re: Akademie-Spontanevents
von Cerwen am 12.07.2021 11:46Der eingebildete Geist
Anwesende Lehrkräfte und Schüler:
Amiral
Cynthia
Octavía
Julián
Klara
Dinah
Saria
Plot:
Vielen Schülern und Lehrkräften ist bekannt geworden, dass in der Akademie ein seltsames Licht nachts durch die Hallen der Akademie wandern würde. Aus diesem Grund haben sich mehrere Schüler, aber auch der vollgepanzerte Dozent Amiral dazu entschieden eine Nacht lang mit dem Segen der Dekanin im zweiten Obergeschoss der Akademie auszuharren um diesen Geist zu finden und mehr über ihn herauszufinden.
Kurz schon nachdem sie sich getroffen haben, bildeten sich zwei verschiedene Gruppen, einmal rund um Octavía, einmal rund um Klara, welche beide versuchten in der Nacht das Flackern zu finden. So begannen sie auch schon mit der Warterei, während draußen ein heftiger Sturm mitsamt Gewitter tobte.
Den Anfang machte Klara, die versuchte ihre medialen Fähigkeiten auszustrecken und fand tatsächlich eine Vision, die sie daraufhin heimsuchen würde. Sie steckte im Kopf des Geistes, welcher durch die östlichen Flure der Akademie wandern würde. Währenddessen fand Octavía auch eine Spur, indem sie ein Leuchten hinter einer Ecke meinte wahrnehmen zu können. Ihr Beschützer Julián würde daraufhin vorgehen und würde dort nur noch das Flackern eines Lichts wahrnehmen, darin ein junges Mädchen mit roten Haaren, welches entfernt einer jüngeren Version von Octavía gleichen würde. Der Geist hinterließ einen Teddybären, welcher tatsächlich angefasst werden konnte. Julián stellte diesen sicher, kurz darauf kamen dort auch alle zusammen um über das Geschehe zu sprechen.
Klara versuchte erneut daraufhin ihre medialen Fähigkeiten einzusetzen, diesmal auf den zurückgelassenen Teddybären. Sie sah mit ihrem inneren Auge daraufhin eine Vision, die sie nicht mehr so schnell vergessen würde. Vor ihren Augen ein junges Mädchen, welches in einer mediterranen Villa spielen würde, mit besagtem Teddybären. Daraufhin sah sie ein Ohrring, welcher aussehen würde wie eine rote Axt, danach sah sich an sich runter als sie einen Schmerz verspürt, sah, dass sie verletzt wurde, danach wurde alles schwarz.
Schnell schien das Ganze noch verdächtiger zu werden, immerhin war das Wappen der Zavalas, dem Adelsgeschlecht, dem auch Octavía angehörte, die blutrote Axt – „la hacha sangre".
Während sie sich noch darüber berieten und Klara etwas beschwichtigen würden, kommen nacheinander zwei gruselige, gut einen Meter große Puppen die Stiegen herunter gewandert. Aufgrund der angespannten Situation erschreckte sich die Gruppe darüber sehr und Saria, welche dahinter trottete und wohl ohne Erlaubnis einen mitternächtlichen Spaziergang durchführte, wurde von der Gruppe entsprechend kritisiert, man könne sie doch nicht so erschrecken. Dennoch wurde ihr gestattet sich den Geisterjägern anzuschließen.
Durch Klaras Vision war daraufhin klar, dass sie weiter nach oben gehen mussten, hoch in den dritten Stock. Dort würde auch schon wieder der stärkste Kämpfer der Gruppe, Julián, vorgehen und würde dort auf dem großen Flur den Geist entdecken. Nun konnten alle sehen, dass es sich bei der geisterhaften Lichtgestalt um eine junge Version von Octavía handeln würde. Dieser Geist würde daraufhin auf ein Zimmer im Nordosten des Geschosses zugehen, die Gruppe entschloss diesem zu folgen.
Der Geist verschwand daraufhin im Zimmer, aus diesem konnte die Gruppe daraufhin schönen Gesang in Bourssionalle hören. Linguistisch affine Charaktere wie die beiden Balsorraner in der Gruppe konnten vernehmen, dass es sich hierbei um eine berühmte Oper handeln würde, die auch in Balsorra sehr bekannt wäre. Der Hintergrund des schönen Gesangs blieb für die Gruppe jedoch zunächst ein Geheimnis als sie bemerkten, dass die Türe verschlossen war.
Amiral inspirierte Octavía daraufhin dazu mit ihrer Magie das Türschloss zu schmelzen um eindringen zu können. Octavía und Amiral waren daraufhin die ersten, die eindrangen, und sahen dort einen durchaus ganz ansehnlichen Mann inmitten einer weiten Blumenwiese stehen, der gerade eine Arie zum Besten geben würde. Die Blumenwiese war offensichtlich eine Illusion, aber hervorragend ausgeführt und täuschend echt. Während er nackt wie er geboren wurde vor dem Spiegel singen würde, würde neben ihm der Geist sitzen, an den das Lied der Verehrung gerichtet war.
Als die beiden auf ihn aufmerksam machten, kam es wie es kommen musste, und der Mann erschreckte sich über diese Form des Hausfriedensbruch, bedeckte mit beiden Händen sein bestes Stück und hatte sie völlig zurecht gefragt was sie denn hier zu suchen hätten.
Während Amiral alle Anwesenden bis auf Octavía wieder aus dem Zimmer herausholte, und Octavía mit dem vorerst splitterfasternackten, mächtigen Magier allein ließ, tat dieser der jungen Balsorranerin jedoch nichts an, sondern bat darum, dass man ihn doch etwas anziehen lassen solle und dann könne man gern mit ihm reden.
Gesagt getan verließ dann auch Octavía den Raum und nach gut zwei Minuten des Wartens öffnete ihnen der Mann mit den langen Haaren und dem gut gepflegten Bart die Türe. Er stellt sich als der neueste Dozent vor, der die Räumlichkeiten der kürzlich entlassenen Ielena Zaravac erhalten habe, er sei ein recht berühmter Troubadour und stellte sich als Sylvain Gauthier Bohéme vor, er sei ein Illusions- und Lichtmagier sowie Experte für Medialität, welcher an der Akademie unterrichten würde.
Die Gruppe fragte ihn natürlich zur Natur des Geistes und Sylvain erklärte ihnen, dass er manchmal seine Fantasie während seines Gesangs nicht wirklich kontrollieren könne. Durch seine medialen Fähigkeiten und seine Magie erschafft er dabei unfreiwillig eine sogenannte Individual-Tulpa, kein wirklicher Geist, sondern ein Wesen reiner Vorstellungskraft, welches nur existiert, weil man daran glauben würde.
Er wurde auch gefragt warum gerade die junge Octavía vor seinem inneren Auge erscheinen würde. Dieser zeigte sich vage und hatte gemeint, dass er früher auch am Hof der Zavalas vorgesungen habe und das junge, schöne Mädchen einen bleibenden Eindruck hinterließ. Die genauen Details, so hatte er versprochen, würde er jedoch nur Octavía selbst mitteilen, da beide befanden, dass man über Octavías Mutter in der Öffentlichkeit besser nicht zu viel sprechen sollte.
So verbleib man mit dem Mann. Manche Schüler waren entgeistert keine Geister gefunden zu haben, und nur einen nackten Mann, der ihnen etwas vorsingen würde. Andere wiederum freuten sich über einen neuen Magier an der Akademie, welcher manchen von ihnen noch eine Menge beibringen könnte. Mit dem Versprechen mit Amiral und Octavía noch ein längeres Gespräch zu führen verabschiedeten sie sich von Sylvain und gingen ihrer Wege.
Der Stamm der Uthgard - Das Leben in den eisigen Morgulklippen
von Listhal am 09.07.2021 20:28Im Wiki findet ihr alle notwendigen Informationen zum Projekt Uthgard, diese Seite wird unregelmäßig erweitert.
Stamm der Uthgard
Sollten Fragen entstehen, so wendet euch an Leonie/Listhal auf dem Discord Server.
Anmerkung:
Sollte ein Charakter für den Stamm der Uthgard erstellt werden, ohne das vorher mit mir abzusprechen, so behalte ich es mir vor diesen aus dem Projekt auszuschließen. Meldet euch bitte vorher, das macht es für alle Beteligten einfacher.
Re: Das Leben einer eher normalen Abenteurerin
von Listhal am 09.07.2021 01:47[Nekromantie in Sah - Teil 2]
[04.07, 5692 n.J.E.]
Wir sind in das Delta vorgestoßen und haben einen Ort zum Rasten gefunden. Wobei von einer friedlichen Rast kaum die Rede sein kann. Die Ertrunkenen die uns auf der Wellentänzerin angegriffen haben sich als kein großes Problem herausgestellt viel eher unser Fund in dieser ehemaligen Gebetsstätte der Würfeleule.
Eine grausame Ruine mit einem noch grausigeren Fund hat mir eine Seite von ihr gezeigt die ich so direkt noch die gesehen habe. Schwäche, Verletzbarkeit und Unsicherheit haben sich in ihr breitgemacht als wir das Grab eines ungeborenen Kindes gefunden haben und vor allem seinen untoten Bewohner. Ein fehlgeborener den wir in einem aufwändigen Ritual seiner gerechten Ruhe zuführen konnten, trotzdem hat es Spuren hinterlassen.
Mehr als eine körperliche Rast konnten wir nicht rausholen. Immerhin konnten wie diesen kleinen Ort besser verlassen als wir ihn betreten haben, kleiner Fortschritt ist besser als keiner.
Außerdem hat uns diese Beregnung einmal erneut klargemacht wo unser Ziel liegt und was wir tun müssen.
[05.07, 5692 n.J.E.]
Ich bin froh das ich diese Zeilen schreiben kann, unsere Mission war von Erfolg gekrönt. Wir konnten den Meister des Kults auslöschen, ein Dybbuk hat mit einer Leiche herumgespielt und dem Kult vorgegaukelt Jemand anderes zu sein um Nekromantie über das Land zu spülen.
Irgendwo treiben sich noch einzelne Agenten des Kultes herum aber die werden wir auch noch finden und zur Rechenschaft ziehen. Vielleicht besuchen wir auch nochmal diese Mumie.
Doch zuerst genießen wir unseren Erfolg und ein paar freie Tage zusammen, etwas das wir uns verdient haben.
Während ich den Wellen gelauscht habe ist mir eine Idee gekommen. Ich sollte den Platz in meinem kleinen Häuschen besser nutzen und etwas umräumen. Ich habe das Gefühl durch unseren Sieg habe ich viel mehr Energie als vorher.
[08.07, 5692 n.J.E.]
Ich habe die gesammelten Informationen an die Söldner und Kopfgeldjäger weitergegeben, immerhin sind diese Reste teils einfache Beute und ich schlafe ruhiger in dem Wissen das es nicht mehr ganz alleine in meiner Hand liegt. Rein von meiner Beobachtung ist auch etwas Ruhe eingekehrt und die Fälle seltsamer Nekromantie gehen stark zurück.
Auch habe ich das erhaltene Geld aus dem Auftrag des gelben Königs investiert und mir neue Möbel zugelegt. Damit wird mein Laden noch mehr Verkaufsfläche bieten, ich konnte ein eigenes Büro einrichten für Verhandlungen mit eventuellen Geschäftspartnern und mein Wohn-und Schlafzimmer ist endlich geräumiger.
Re: Die Drei Brücken [05.06.2021 - ... ]
von Nanashi am 06.07.2021 12:23Name des Events: Die Drei Brücken
Informationen:
Teil: 5
Datum des Plays: 03.07.2021
Anwesende Teilnehmer: Aeroe (1h Verspätung), Arturo (nach 3/4h aus dem Event ausgestiegen), Cain, Elion, Naekas, Svala, Sylvia [NPC]
Abwesende Teilnehmer: Asmodis, Telaria
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 2h
Besuchte Orte im Event: Froenyadelta
Zusammenfassung:
Nun, Willibald wird die Fragen, die noch unbeantwortet im Raum stehen, erstmal eine Nacht oder zwei überschlafen müssen. Er ist zwar stabil aber keineswegs ansprechbar und somit keine mögliche Informationsquelle mehr.
Da stehen sie also an der vierten Brücke und müssen zusehen, dass sie eine Entscheidung treffen, um entweder den bewusstlosen Gatten zu retten, oder sich zusätzlich noch um dessen eigentliche Begleitung zu kümmern.
Für Arturo ist der Auftrag bereits abgeschlossen, da man ja den Hauptgrund für die Reise gefunden hat und somit wieder zurück in die Zivilisation kehren kann. Und das ist es, was er dann auch tut, nachdem einige seiner Mitstreiter mit Empörung und Gegenwind darauf reagiert haben.
Der Rest bleibt vorerst zurück und berät sich, wie man nun vorgehen sollte. Dabei gerät Sylvia etwas in Bedrängnis, da sie diejenige war, die die Reise nach ihrem Mann angezettelt hat und so auch die Entscheidung tragen muss, was nun passiert, da man ihn gefunden hat.
Man kommt zu dem Schluss sich erst auszuruhen, einen klaren Kopf zu bekommen und dann etwas objektiver an die Sache heranzugehen, da es immerhin um ein weiteres Leben geht.
Nicht für alle ist es eine erholsame Nacht, aber immerhin haben sie alle überstanden und werden sich erneut zusammen tun, um zu besprechen, zu planen und die Gefahr abzuwägen, die auftreten könnte, sollte man einen verletzten und geschwächten Willibald nicht zurück in die Stadt bringen.
Die Ministerin muss dem Vampir leider im Nachhinein Recht geben, dass hier die Resi für die Abenteurer zu Ende ist und sie sich ebenso aus dem Sumpf zurück ziehen werde. Vielleicht hat das Schicksal bereits über das verschwundene Mädchen gerichtet. Aber erfahren tun sie es nicht, da das Leben Willibalds im Vordergrund steht.
Sie wären einer Spur nachgegangen, hätten sie denn eine auf dem Rückweg entdeckt. Da dem aber nicht so war, kehren sie nach einem langen Marsch in Weilstädt ein, wo man natürlich auf den Balsorraner trifft, den es mit dieser Bestätigung zunehmend amüsiert.
Man verliert sich noch in Gesprächen, verlockenden Angeboten, bis sich die Truppe verläuft und wieder ihren Dingen nachgeht. Sylvia und Willibald vom Kranichsee werden bald in Froenya zugegen sein, wo man dem Ganzen näher auf die Spur gehen will.
Vielleicht bringt man dann Licht ins Dunkle und kann zu einer neuen Reise ansetzen, zurück ins Delta, welches noch mehr versteckt, als Ehegatten.
Balsorra - Linkliste
von Cerwen am 05.07.2021 09:50Zur Balsorranischen Inquisition:
La Inquisición de la Sangre
Orden der Herrschaft des Blutes
Das Sanguine Ritual (Balsorranische Version)
El/La Oyente - Der Anführer der Inquisition
Charaktere aus Balsorra:
Kaiser Álvaro Coronil
Benjamin Santino Miralles
Iker Efrain Armando Gayoso
La Oyente Isidora Muñoz
Violetta Estrella de la Cavallería
Antonio Enrique Fernando de Gerife
Balsorranisches Militär:
Die Balsorranische Admiralität
Die Blutritter - Caballeros del Sangre
Balsorranische Städte und Sehenswürdigkeiten:
Das Land Balsorra
Der Königspalast von Paza
-> La Baile de Las Mil Mascaras
La Cúpula de la Primera Sangre
Ouredo - Stadt der Kanäle
Waldelfen von Camaca
Gerife - Puls des Westens
Sonstiges zu Balsorra:
Celestas - Das Delphin-Meervolk
Die Schlacht am Dryadenhain
Gholeinische Krankheit
Golari - Die Balsorranische Währung
Habanarros - Das Balsorranische Steppenvolk
Die Drei Geister des Ursprungs - Religion der Habanarros
Bólbares - Balsorranischer Ballsport [NEU]
Re: Die Drei Brücken [05.06.2021 - ... ]
von Nanashi am 03.07.2021 17:30Name des Events: Die Drei Brücken
Informationen:
Teil: 4
Datum des Plays: 02.07.2021
Anwesende Teilnehmer: Aeroe (3/4h Verspätung), Arturo, Cain, Elion (nach 4h ausgestiegen), Naekas, Svala, Sylvia [NPC]
Abwesende Teilnehmer: Asmodis, Telaria
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Froenyadelta
Zusammenfassung:
Das Uh-Sahanische Monster ist zwar besiegt, aber zu welchem Preis. Die Gruppe hat es nicht leicht gehabt und muss sich so erst einmal um vielen Wunden, ob tief oder oberflächlich, kümmern. Gut, dass sie Cain dabei haben, der sich die Wehwehchen aller annimmt, damit sich auch jeder noch selbst in sein Zelt schleppen kann, wenn man sich zur Ruhe legt. Gut, dass sie dafür einen Ort aufzusuchen, den sie bereits erkundet hatten, ansonsten würden sie noch eine Weile darüber diskutieren, wo das Lager letzten Endes stehen soll.
Jeder kümmert sich noch um seine abendliche Routine, oder nächtliche bei dem ein oder anderen Mitglied der Gruppe. Svala zeigt in der Zeit die Kristalle, die sie von der steinernen Kreatur mitgenommen hatte, woraufhin Cain einen Blick drauf wirft. Er identifiziert den Fund als Krevendel-Erz, welches zur Magieverstärkung genutzt wird und wohl den Koloss angetrieben hat. Anschließend heißt es: Augen zu oder Wache halten.
Der Morgen kitzelt allerdings auch recht schnell alle wieder wach, auch die Schlafmützen und Grummelelfen unter den Mutigen. Die Begrüßung fällt allerdings recht unfreundlich aus, da das Wetter meint, es müsse Nebel und leichten Fuselregen mitschicken.
Trotz der miesen Wetterlage geht es für alle Beteiligten weiter. Nach dem kleinen Rückzug am Vorabend, reisen sie weiter in Richtung Süden, eine Entscheidung, die sie direkt zu den Überresten des Handels-Karavans führt. Hier wurde ebenso eine Schlacht ausgefochten, nur ohne ein schönes Ende für die Söldner und Händler. Nur sichtbare Radspuren lassen darauf schließen, dass jemanden die Flucht gelungen ist, bevor denjenigen das gleiche Schicksal ereilt.
Mit geschärften Sinnen und fachkundigen Augen kann festgestellt werden, dass die Händler keine Chance hatte. Zudem können Spuren, leider keine bezüglich der zwielichtigen Drogengeschäften, die man Sylvias Gatten nachsagt, ausgemacht werden, die nach Westen führen, bis sie sich an etwa 30 Meter hohen Klippen teilen, denen sie dann auch bis dahin folgen.
Kurz wird darüber debattiert, ob man die Felsen erklimmen sollte. Besonders Aeroe war schon Feuer und Flamme, da sie als Kletteraffe der Gruppe nur eine kleine Herausforderung sieht. Arturo hingegen wirft ein, dass man den Verlauf der Spuren einfach mal untersuchen sollte, bevor man sich ins Elend stürzt, nicht, dass es ihn stören würde.
Svala informiert die Gruppe nach einem Fund von weiteren Spuren, dass sie zurück nach Norden führen und nicht, wie von manchen erhofft, nach Süden. Im leichtsinnigen Eifer marschieren sie also diese tieferen Rillen im Boden entlang, gezäunt von Leichen, als sie wieder zu dem Wächterriesen zurück finden. Ein kleiner Rundgang kann ja angeblich nicht schaden, wenn ihnen nicht nur die Zeit im Nacken hängen würde.
Da man sich dort allerdings näher umsieht, finden sie auch die angrenzenden Spuren, während Elion sich daran macht, auch den Wächter etwas kopflos zu bekommen.
Wie man es gewohnt ist, gelingt ihm das eher weniger gut und folgt schlussendlich der Gruppe, die den gefundenen Kutschenspuren folgt. Es geht also weiter nach Westen, tiefer in den Sumpf hinein, der nicht zur mittäglichen Teestunde einlädt, sondern die Anwesenden zu einer bisher unbekannten vierten Brücke führt. Geräusche machen auf sich aufmerksam an diesem Ort, wo sich zwei Ströme des Deltas vereinen.
Erst beim Näherkommen sehen sie auch, worum es sich handelt. Ein Wesen, halb Dyade, halb dem Tod verfallen, prügelt auf einen Mann ein, der sich nur noch halbherzig wehren kann.
Nicht nur die Ströme vereinen sich hier, auch Sylvia erblickt ihren verloren gegangenen Gatten, der mit Sicherheit von anschließenden Fragen ebenso erschlagen wird. Aber bevor sie das selbst übernehmen kann, wird sich um das Wesen gekümmert. Willibald vom Kranichsee wird mit Hilfe eines Seils erst einmal aus dem Schussfeld gebracht und vor den Fängen des Sumpfs befreit. Bedanken kann er sich dafür dann später bei der muskelbepackten Svala für diesen Einfall.
Die Dryade kann sich allerdings nicht so glücklich schätzen und wird von den Anderen bereits attackiert. Besonders Naekas meint es mit seinen Schatten gut und lässt erstes Blut fließen. Arturo tut es ihm gleich, wenn auch zwei seiner drei Bolzen sich in den eigenen Reihen verirren. Die Retourkutsche bekommt er dann auch gleich zu spüren, da einer der Totenschädel des Naturverzehrers ihn direkt am Kopf trifft.
Die Verwunderung darüber kann er äußern, nachdem Aeroe, Svala und nochmals ein paar stachelige Schatten der Dryade nun endlich auch die andere Hälfte zum Tod zurückgeführt haben.
Man könnte meinen die Gefahr wäre dadurch gebannt worden, aber der gerettete Herr hat sich doch mehr verausgabt, als seine Kräfte zulassen und kann nur noch ein paar gequält Antworten zu der Befragung der Gruppe geben. Allerdings werfen die nur noch mehr Fragen auf, bis er zusammenbricht und nun ganz sicher die Aufmerksamkeit des Heilers benötigt, der sich bis eben liebevoll um seine Verlobte gekümmert hatte.
Ein paar Schwierigkeiten kommen auf, da man sich anscheinend verschätzt hat, wie schlecht es Willibald eigentlich geht. Cain muss etwas Hand anlegen, um ihn stabilisieren zu können.
Wie wird sich das Puzzle zusammensetzten um Willibalds Verschwinden, seiner Begleitung und das Geheimnis des Deltas?
Tote Schlafen Fest [14.06.2021]
von Alcino am 29.06.2021 16:09Name des Events: Tote Schlafen Fest
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 14.06.2021
Anwesende Teilnehmer: Czara, Dranosh, Ielena, Svala, Rayla
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: Vier Stunden
Besuchte Orte im Event: Bordell „Le vin d´or" in Froenya
Zusammenfassung:
Schreckliches ereignete sich innerhalb der Grenzen Froenyas. Die bourssons´sche Gesandte und Großherzogin von Auriciennes Corinne Grandjean wurde grausam entstellt in einem Bordelle aufgefunden. Schnell war der Staatskanzler Thorne alarmiert und rief einen Ermittlungstrupp seiner Elite-Yokuza zum Tatort, wo diese bereits von der obersten Diplomatin Bourssons' und guten Freundin Corinnes, Rayla erwartet wurden, um mit bestem Gewissen den Tätern auf die Spur zu kommen.
Empfangen wurde die Gruppe schließlich von Rajihah, einer Dame mit ockerfarbenen Haut und einem reizvollen Auftreten, welcher nicht jedes Gruppenmitglied widerstehen konnte. Während sich Svala also zwecks Befragung mit Rajihah ins Foyer setzte, traten die Anderen in den zweiten Stock des Bordells in den sogenannten „Blutpalast", die Räumlichkeiten, welche von Corinne in der Nacht der Tat gemietet wurde.
Im Gespräch fand die Yokuza heraus, dass sich Corinne eindringlich mit einem rotbärtigen Mann mit vielen Narben befasste, einem wohl vermeintlichen Feind, welcher häufig in der nördlichen Hemisphäre unterwegs sein sollte. Zusätzlich wollte Corinne einem alten Freund eine sonderbare Axt zum Geschenk machen. Sie erfuhr von Rajihah sogar, dass einer der Freier vom Tatort fliehen konnte, namentlich der junge und noch unerfahrene Castiál. Allerdings konnte... oder wollte Rajihah keine weiteren Informationen teilen, weshalb sich Svala ebenso nach oben begab.
Indessen wüteten allerdings die anderen bereits. Czara fand an einem der Leibgardisten Corinnes heraus, dass bei den Morden teilweise eine gefaltete Klinge verwendet wurde, wie man sie aus Niparan kenn würde. Dranosh und Ielena welche beide zur toten Corinne weitergingen fanden dort heraus, dass sie große Qualen erdulden musste, bevor sie durch den balsorranischen Ritualmord verendete, worauf auch das Riolstück im Mund der Toten hinwies. Schließlich hatte Corinne mit dem Kanzler über den Riolhandel gesprochen, welches bisher balsorraexklusiv war, wodurch sich die balsorranischen Vampire hätten, verraten fühlen.
Tatsächlich fand Svala als Nachzüglerin doch noch einen interessanten Brief in der ersten Kammer, in welchem Corinne auf Geheiß des Kanzlers mehr über die Kinder des Typhons und ihre Verbindungen zu den großen Ländern dieser Welt herausfinden sollte, worauf sie sogar etwas zu Elene herausfand und den Kanzler deshalb aufsuchen wollte, wäre sie nicht vorher gestorben.
Im letzten Raum fand die Gruppe nur noch zwei Tote vor, welche aber nichts genaueres mehr zu erzählen hatten. Doch ein Altar zog die Aufmerksam auf sich und tatsächlich entdeckte Svala eine Statue mit Hebelmechanismus, zu welchem Dranosh passend, einen Rubin fand, welcher unter den Vampiren in Bourssons als Rätselstein bekannt war und tatsächlich eine geheime Öffnung bei Betätigung des Hebels in Verbindung mit dem Stein öffnete.
In diesem fand sich eine gelbe Rose, ein Ritualdolch samt einer handgeschriebenen Botschaft, welche wie folgt lautete und noch identifiziert werden müsste: „Im Lichte des Blutmondes kommen wir zusammen – F5 – Im Hause der roten Axt." Ielena und Czara folgten dabei einer zuvor gefundenen Blutspur hinaus auf der Suche nach dem vermeintlichen Mörder, welche die Zwei allerdings vor eine Arztpraxis führte, wo der Verletzte wohl auf Versorgung hoffte.
Dort trafen sie auf den in einer Behandlung steckenden Arzt, welcher dankend die Hilfe der Heilerin Czara annahm, um den Jungen zu behandeln, welcher sich letzten Endes als der geflohene Freier herausstellte und dadurch das er überlebte, konnte er die Täter genauer beschreiben. Ein mit Dolch bewaffneter Mann drang durch die Wand ein, während eine Frau mit langem Gesicht, dunkel brünetten Haaren und gold-braunen Augen von hinten kam.
Anhand der Ermittlungen konnte sich die Gruppe einiges erschließen. So war einer der Mörder zweifelsfrei Yasuno, eine ehemalige Elite-Yokuza, während der zweite Freier die Rolle als Zeuge einnahm. Eingeleitet wurde der Mord durch die balsorranische Inquisition und die Notiz beschrieb ein Treffen auf Vewend (F5 – Koordinate auf der Weltkarte) im Hause des Skylla Rotbarts, einem hochgestellten Mitglied der Kinder des Typhons.
Re: Das Leben einer eher normalen Abenteurerin
von Listhal am 24.06.2021 15:34[Nekromantie in Sah - Teil 1]
[21.05, 5692 n.J.E]
Dieser seltsame Kult den Cerwen und ich aufgescheucht haben scheint aggressiver zu werden, ich hatte heute ungewünschten Besuch. Ein Attentäter, zugegeben kein besonders guter aber immerhin machen sie sich die Mühe und haben herausgefunden wer ich genau bin, vielleicht liegt das auch einfach daran das jedermann weiß wer sie ist. Ihr ruf eilt ihr voraus und je mehr ich mit ihr zusammen gesehen werde desto bekannter werde ich, nicht das mich das in irgendeiner Weise beirrt, zumindest noch nicht. Dennoch werde ich Sicherheitsvorkehrungen treffen und für ein paar Tage in der Akademie wohnen.
Ich muss ehrlich sein, ein Schmunzeln kann ich mir kaum verkneifen. Ich bin ein halbes Jahrtausend in der Weltgeschichte herumgewandert, habe seit einem weiten halben Jahrtausend meinen kleinen Laden in Froenya und damit Kontakte zu Personen überall und trotzdem meint ein kleiner Kult an wahnsinnigen Totenbeschwörern mich herausfordern zu müssen. Immerhin verspricht das Ganze ein spannendes Abenteuer zu werden und es ermöglicht mir die ‚ehrenwerte Dekanin' mal ganz in Aktion zu sehen.
[23.06, 5692 n.J.E.]
Diesmal hatten wir eine... höchst seltsame Begegnung. Ein intelligenter Untoter, eine Mumie hat uns in ihrem grab empfangen und uns zum Dialog eingeladen. Ich konnte Cerwen ansehen wie schwer es für sie war dieses Wesen nicht sofort auszuradieren, immerhin hasst sie alles Untote. Der Mann hat uns jedoch wertvolle Hinweise gegeben und sprach von einem ‚Schwarzen Fluss' an dem der Kult sein Unwesen treibt, zudem scheinen sie ihm das Herz gestohlen zu haben und zapfen damit seine Kraft an. Er hat uns sogar darum gebeten es zu zerstören oder zurückzubringen damit er frei sein kann, was auch immer das bedeuten mag.
(Wir haben ihm das Wort gegeben sie ausfindig zu machen. Nicht mehr, nicht weniger.)
Daher werden wir sehen ob wir ihm helfen können oder wollen, vielleicht sehen wir ihn auch nie wieder.
[27.06, 5692 n.J.E]
Meine Abenteurerkontakte haben mir einen Hinwies eingebracht, am Schwarzauerfluss sollen sich Unbekannte und seltsame Gestalten zu schaffen gemacht haben. Das würde auch für den Tipp der Mumie sprechen der ‚Schwarze Fluss' passt, zumindest hier in Sah auf, nichts anderes. Ich werde eine Eule losschicken damit wir uns das Ganze die Tage einmal genauer ansehen können.
Ich muss daran denken Herait ein Bier auszugeben, seine Informationen sind wie immer Gold wert und ich bin froh das viele Leute sich an ihre Freunde und Bekannten erinnern, besonders in diesen Zeiten.
[29.06, 5692 n.J.E]
Wir haben das Lager am Fluss untersucht und einige spannende Entdeckungen gemacht. Die Leichen waren noch das unspannenste und offensichtlichste, ich meine... Nekromanten und so. Aber dabei haben wir auch eine kleine Höhle mit interessantem Inhalt gefunden, es schein als hätte der Kult hier eine kleine Ausgrabung durchgeführt. Dabei haben sie einige Ruinen freigelegt die scheinbar Alt-Elfischen Ursprungs sind und schon lange vergessen wurden. Darunter war auch ein Sarkophag, jedoch ohne Inhalt und ohne weitere Hinweise.
Am Interessantesten war jedoch zu einem die magische Rune die wie vorgefunden haben. Wir konnten sie noch nicht ganz entschlüsseln und ihre Effekte scheinen höchst seltsam aber aufregend und erkundungswert. Zum anderen haben wie ein ganz besonderes Wesen gesehen, eine Flegelschnecke. Natürlich ist es verlockend gewesen, immerhin sind viele Materialen dieser Schnecke immens wertvoll, trotzdem sind sie so selten geworden das es das wohl kaum wert ist. Zumindest konnten wir in ‚Frieden' auseinandergehen.
[03.07, 5692 n.J.E.]
Ein neuer Hinweis, diesmal ist unser Ziel das Froenya-Delta. Dort wurde ja schon vor Jahrhunderten vom letzten König Sahs mit dunkler Magie herumexperimentiert, sprich dort könnte unser Ziel sein.
Ich habe Zadra und ihre Wellentänzerin engagiert, damit wir den Weg über das Wasser nehmen können. Außerdem wird sie sich sicher freuen mal einer Djinn zu begegnen, das ist auch für Jemanden wie sie kein Alltag.
Re: Die Drei Brücken [05.06.2021 - ... ]
von Nanashi am 20.06.2021 15:38Name des Events: Die Drei Brücken
Informationen:
Teil: 3
Datum des Plays: 19.06.2021
Anwesende Teilnehmer: Aeroe, Asmodis (1h Verspätung), Cain, Elion, Naekas, Svala, Sylvia [NPC]
Abwesende Teilnehmer: Arturo, Telaria
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 5h
Besuchte Orte im Event: Froenyadelta
Zusammenfassung:
Der Plan ist also folgender, nachdem man die Zwietracht bei Seite geschoben und sich lieber auf das eigentliche Ziel konzentriert wurde: Aeroe versucht sich, mit einem Seil befestigt, damit man sie im Notfall nicht gleich an den Fluss verliert, näher an die Leiche heran wagen, um diese bergen zu können. Dank Cains festen Griff, nicht nur um das Band der Liebe, sondern vor allem um das Seil selbst, gelingt das Vorhaben der flinken Elfe tatsächlich.
Nun kann auch endlich ein näherer Blick auf das Wasserwesen gelegt werden, woran sich Elion auch gleich mit gebührenden Abstand widmen würde. Dieser kann auch recht schnell einstufen, woran der Fischjunge gestorben ist, wobei eins sicher ist, ein friedlicher Tod war es ganz sicher nicht.
Während die anderen sich noch die Wunden der Leiche näher ansehen, oder sich über das Gewicht des jeweils anderen beschweren, hat Odin, die treue Fellnase Svalas, bereits eine neue Fährte aufgenommen und schnüffelt sich langsam weiter nach Westen dem Fluss entlang. Sogleich kommt auch der Vorschlag, dass man dieser Spur folgen könnte, woraufhin Elion nachdrücklich seine Meinung verkündet, dass man sich besser nicht blind und ohne weitere Informationen weiter im Sumpf vorwagen sollte.
Der Schatten berichtet zusätzlich noch, dass es kein normales Sumpfgebiet ist, sondern ein wahres Grab für alles, was man verschwinden lassen möchte. Ob die Gruppe auch ihre letzte Ruhe hier finden wird?
Zumindest erfährt der Junge des Meervolks seine letzte Reise, geschmückt durch ein paar Blümchen, die Elion befestigt hat, ehe er das arme Ding wieder dem Wasser übergibt.
Aber auch diese Aktion bringt keine weiteren Pluspunkte für den Elfen, da die Gruppe einfach demokratisch entscheidet, seinen Warnung kein Gehör zu schenken.
Deswegen finden sich die Beteiligten erneut auf einer vier stündigen Wanderung wieder, weiter in den Sumpf hinein, der schon langsam das letzte Licht des Tages abbekommt.
Je weiter sie gehen, desto mulmige sollte das Gefühl eines jeden werden, denn der Anblick, der sich ihnen bietet, verheißt nicht wirklich etwas Gutes. Wenn man überhaupt etwas sieht, da sich das Gebiet immer mehr in einen Nebel hüllt, welcher die Sinne zunehmend trügt. Sind die Leichen, auf die sie schlussendlich stoßen, wirklich bekannte Gesichter, besonders für Sylvia, die meint darin die Schutzmannschaft ihres Mannes sehen zu können, oder spielt der Sumpf seine Streiche mit ihnen?
Der Geruch zumindest verrät, dass es sich hier allerdings definitiv um Körper handelt, welche es nicht wieder nach Hause schaffen werden.
Nur Naekas erfreut sich an der Atmosphäre und tänzelt, wie das Rumpelstilzchen selbst, um die Leichen herum. Svala hingegen, lässt sich nicht von dem Nebel oder gar den Leichen ablenken, obwohl sie das Mittagessen noch einmal kräftig durchrütteln, und erspäht in der Ferne ein paar Steinsäulen. Weiterhin macht sie auf eine Präsenz aufmerksam, die ihrem Blick zunächst verborgen bleibt.
Aus Neugier, oder wegen ansteckender Dummheit, wagen sie sich näher an diese Säulen heran, wo sie von einer Gestalt empfangen werden, allerdings nicht sonderlich erfreut darüber, dass sich wieder jemand in seinen 'Wald' verirrt hat. Der Nebel lichtet sich etwas und offenbart das Wesen vor ihnen, gekrönt durch ein Geweih, das Gesicht hinter einer steinernen Maske versteckt. Die Arme hat es locker an den Säulen hängen, während der Rest darauf thront und zusätzlich einen Echsenschweif zeigt.
Die Fragen der Gruppe stoßen dabei auf noch härtere Fronten, als die Maske andeutet, auch die Versuche, mit Höflichkeit oder kleinen Darbietungen mehr Informationen zu bekommen, sind vergebens. Das Wesen berichtet nur von seinem Reich, welches ohne Zustimmung betreten wurde, und dem aufwallenden Schmerz, der dadurch mitgeschwemmt wird, das Leid und die Zerstörung, verursacht durch den Menschen.
Um seinen Unmut zu verdeutlichen, gerät Naekas sogleich in die Fänge des Geweihträgers und findet sich im Boden wieder, der ihm langsam die Luft abschnürt. Die Anderen werden auch nicht länger verschont. Auf den Ruf des Wesens hin erhebt sich das Moor, ein Gemisch aus Zorn und den Geräuschen des Waldes, und lässt riesige Schlingen auf die Gruppe zurasen, mit den Worten:
"Werdet Teil des Moores, nur dann wird Euch vergeben."
Asmodis kann als Einziger den Ranken entkommen, als sich die Anderen in deren Fängen befinden und Opfer des Naturgottes werden. Zudem ist es mal wieder Elion, der sich nicht beliebt macht und eine extra Ladung an Zorn abbekommt, als er an die nächste Steinsäule geschleudert wird. Nur der verschonte Herr der Runde nutzt diese Chance und bemächtig sich seiner Magie, um Cain und Sylvia aus den Händen des Moores zu befreien. Auch die anderen bleiben nicht untätig und versuchen sich mit Hoffnung auf Freiheit aus den Ranken zu winden, leider mit weniger Erfolg.
Geplagt von den Seelen, die der Waldgott vor sich hat, spricht er sein Urteil, überlässt dabei die Ausführung einer weiteren Kreatur, die aus dem Dickicht bricht und einen Koloss offenbart, den man sich nicht einmal in seinen Träumen vorstellen würde. Eine Mischung aus Mann, Golem und Spinne, vereint in einem einzigen Wesen, welches die Absicht hat, dem Richtspruch Folge zu leisten. Es scheint, als wäre es sich dabei nicht ganz sicher, welche Emotion es zeigen soll, kann es doch beliebig aus 4 verschiedenen Masken wählen.
Die Gruppe sieht also den Gott gehen und das nächste Ungeheuer auftauchen. Viel Zeit zum Nachdenken ist ihnen nicht vergönnt und so bleibt ihnen nur übrig die Waffen in die Hände zu nehmen, oder aus den Ranken entkommen.
Während noch Schutzkonstellationen eingegangen werden, kann nur Sylvia unter den Angreifern einen kaum wahrnehmbaren Erfolg erzielen.
Ihr Gegner entscheidet sich für eine Maske, greift mit einem fast unmöglichen Sprung sofort Asmodis an, der sich vielleicht wünscht nicht mit auf die Reise gekommen zu sein.
Aber genauso stark ist auch die Antwort, die von der Truppe kommt. Sylvia schwingt ihr Schwert mit der Kraft der Liebe zu ihrem verschwundenen Mann und auch Naekas gelingt scheinbar ein ordentlicher Treffer. Allerdings will es das Schicksal so, dass seine Schatten einfach in schwarzen Rauch aufgehen und die anliegende Maske nur kitzeln.
Oder war es doch mehr als das? Denn der Wächter sendet sogleich einen gebündelten Lichtstrahl zu dem Schatten, welcher ihn erst einmal außer Gefecht setzt. Sylvia bekommt auch etwas davon ab, allerdings nicht bei weitem so heftig, wie der Hobbymörder.
Cain versinkt derweilen im Stress, die ein Heiler nur haben kann, wenn die eigenen Reihen so umgemäht werden.
Auch die nächsten Abschläge verlaufen eher mäßig, bis sich die Anwesend sich zu einer vermeintlichen Schwachstelle des Wesens vorarbeiten können. Allerdings ist der Kampf noch lange nicht vorbei und auch das steinerne Ding nicht darauf programmiert, nun das Weite zu suchen.
Nein, ganz im Gegenteil wird lieber wieder zu heftigen Schlägen ausgeholt, die die Gruppe ordentlich durchrütteln. Daraufhin erschafft Elion kurzerhand einen Schutzwall, um die Geschwächte dahinter postieren zu können, so auch Naekas, der Däumchen drehend da sitzt und nichts im Kampf gegen den Koloss beisteuern kann.
Vorsicht ist nicht gerade das Motto des Schlagabtausches, denn sowohl der Heiler als auch Asmodis werden in die Mangel genommen, letzterer sogar zum anderen Schatten auf die Ersatzbank geschleudert. Jetzt heißt es einfach nicht aufgeben, denn man kann erst wieder durchatmen, wenn eine Seite besiegt ist.
Mit kleinen Schritten tasten sie sich heran, dass es auch die Richtige ist und sie die Reise fortführen können, um dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen.
Die Kräfte schwinden zwar in den Reihen um die Ministerin, aber schließlich kann Svala mit einem gezielten Schlag gegen den Kristall dem Ganzen eine Ende setzen. Dieser zerspringt in vier Teile, woraufhin der Koloss ebenso zerbricht und nicht mehr aufstehen wird.
Es ist geschafft, zumindest fürs Erste. Wäre da nicht diese Gottheit, die das erst alles angezettelt hat.
Re: Die Drei Brücken [05.06.2021 - ... ]
von Nanashi am 13.06.2021 12:48Name des Events: Die drei Brücken
Informationen:
Teil: 2
Datum des Plays: 12.06.2021
Anwesende Teilnehmer: Aeroe, Arturo, Cain, Elion, Naekas, Sylvia [NPC]
Abwesende Teilnehmer: Asmodis, Svala, Telaria
Eventleiter: Cerwen
Dauer des Events: 4 1/2h
Besuchte Orte im Event: Froenyadelta
Zusammenfassung:
Nachdem die Nacht einigermaßen ruhig verlaufen ist, wird die Truppe bereits von den ersten Sonnenstrahlen, die sich um 6 Uhr schon am Himmel eingefunden haben, wachgekitzelt. Gemächlich machen sie sich also daran, ihr Lager abzubauen und den kommenden Tag zu planen. Besonders Elion hat die Mission, Sylvia davon zu berichten, dass in seinem Besitz ein Buch ist, welches nicht nur nützlich, sondern auf bereits auch angesprochen wurde.
Die vielleicht gut gemeinte Geste lässt allerdings nur weiter die Wurzeln der Zwietracht weiter ausschlagen und rückt Elion in ein nicht so glanzvolles Licht.
Arturo zweifelt in der Zeit immer mehr an den Fähigkeiten der Truppe, besonders an Sylvias, die in seinen Augen keine gute Anführerin dieser Expedition darstellt.
Wie dem auch sei, die Gruppe schafft es dann doch alle Zelte abzubrechen, damit es weiter gehen kann, genau der nach Süden führenden Straße folgend, wo sie auch schon gleich eine aufweckende Überraschung erwartet.
Durch die geballte Unaufmerksamkeit prescht ein Dravok in die unvorbereiteten Reihen der Anwesenden, wo es sich besonders Elion als Würdigen für eine Kopfnuss aussucht und diesem nicht nur eine gebrochene Rippe verpasst, sondern auch in der Luft tanzen lässt.
Das arme Wesen kommt nicht dazu, nochmals zu einem Angriff anzusetzen, da es gleich von der Truppe durchbohrt wird. Cain hat Elion währenddessen ein tolles Pflaster verteilt, damit er weiterhin erhalten bleibt.
Lange dauert es allerdings nicht, bis sie sich wieder gesammelt haben und sich entscheiden, weiter zu gehen. Aber irgendetwas stinkt hier, zumindest für die Nase des Schattens, der gleich eine vollgebluteten Bandage als Spur ausmachen kann und Arturo gleich mal als Fachkundigen schnuppern lässt. Der Vampir ist sich sicher ist und abermals Elion beschuldigt nicht mit offenen Karten zu spielen, da es eindeutig seine sei. Der Heiler ist es, der die Situation entschärfen kann, indem er versichert, dass der Fund bereits mehrere Tage alt sei und nicht auf Elion zurückzuführen ist.
Diese Erkenntnis lädt dennoch nicht zum verweilen ein und die Anwesenden gehen mit misstrauischen und/oder genervten Gedanken weiter, die Straße entlang, ist sie doch zu diesem Zeitpunkt der einzige Anhaltspunkt. Je weiter es geht, desto deutlicher wird, dass zumindest der Sumpf, der bereits am Rand erkennbar wird, kein netter Ort ist.
An dieser Stelle kann Elion allerdings doch etwas beisteuern, indem er sich die abgestorbenen Bäume einmal näher ansieht und auf dunkle Mächte verweist, die hier einmal gewirkt haben müssen. Hinzu berichtet er auch von einer Legende über 'Sarmibgadhi', worauf aber nun nicht weiter eingegangen wird.
Lieber halten sie sich weiter in südliche Richtung hin zu der dritten Brücke, wo nicht nur diese zu finden ist, sondern auch ein interessant wirkender, Früchte tragender Baum.
Aber zunächst macht Arturo auf eine neue Blutspur aufmerksam, die nach erneutem Schnuppern zwar humanoid ist, dennoch eine salzige Note mitschwingt. Außerdem kann er an der Brücke selbst Kampfspuren erkennen, gefolgt von einem Finger, den er ohne Scheu Cain zuwirft, damit er sich diesen mal näher ansehen kann. Er bestätigt allerdings nur, dass er ebenso wie die Bandage einige Tage als sei, würde er sich doch im Moment lieber mit dem Baum beschäftigen, als dieser Fährte nachzugehen.
Naekas hat zwischenzeitlich einen ganz anderen Riecher und deutet auf eine Leiche im Wasser, zugehörig zu jemanden der dem Meervolk entstammt. In dem Moment, als er sich langsam dem Wasser nähert, erinnert er sich an den Reim, den sie zuvor gehört hatten und erblickt sein eigenes Spiegelbild, obwohl der Winkel es eigentlich nicht zulassen würde.
Um die Leiche näher begutachten zu können, bemächtigt Elion sich kurzerhand seiner Magie, ganz zum Leidwesen der Gruppe, da es sich eher als Welle entpuppt und die Leiche samt Spiegelbild den Fluss weiter gen Westen spült.
Sowohl die balsorranische Fraktion unter den Anwesenden, als auch der Schatten aus Froenya spüren, wie sich ihr Geduldsfaden ganz allmählich verabschiedet und Elion, den Stümper, sich immer höher auf die Abschussliste mit seinen Versuchen vorarbeitet.
Es bleibt ihnen aber nichts anderes übrig, als dem Fluss und dem einzigen Hinweis zu folgen, nachdem sich Cain und seine Verlobte noch schnell an den Früchten bedienen.
Sie stapfen also los und stellen fest, dass der weitere Weg beschwerlicher ist, als gedacht und so ganze 4 Stunden verstreichen, bis sie an einem Staudamm ankommen und die Leiche erneut erblicken. Die Atmosphäre ist ruhig, für manche sogar zu ruhig.
Die Gruppe beschwert sich noch kurz über die eingeschlammten und nassen Stiefel, ehe sie nach Möglichkeiten suchen, wie sie an den Toten kommen, ohne das noch einer absäuft.
Wird das Schicksal diesmal gnädiger über Elion richten? Nun, wie das Ganze funktionieren wird, bleibt vorerst offen.






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