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Cerwen
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Re: Die Dornenkrone [23.04.24. - ???

von Cerwen am 24.05.2024 09:24

Die Dornenkrone
Teil 6
22.05.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 3,5h

 

Plot:


Die Gruppe hat beschlossen, weiter in die Höhle vorzudringen, nachdem sie die Truhe mit dem Ritualdolch, dem verzierten Tagebuch und der Phiole mit dem blauen Inhalt gefunden haben. Sie bewegen sich vorsichtig durch einen dornigen Tunnel, der sie in einen Raum mit knöchelhohem Wasser führt. In diesem Raum befinden sich Dornenranken, die sich wie düstere Wächter an den Rändern des Wassers entlangziehen, eine alte Steinstatue mit einer Dornenkrone und ein massives Steintor mit einer Vertiefung, die genau die Form des Ritualdolches hat.

Anouk steckt den Dolch in die Vertiefung des Steintors, was dazu führt, dass die Symbole auf dem Tor in einem sanften blauen Licht leuchten und das Tor sich öffnet. Dahinter entdecken sie einen Raum, der von einer magischen Präsenz erfüllt ist. In der Mitte des Raumes steht ein Steinkreis, umgeben von Statuen der vier ersten Feen: Lirian, der Wächter des Lichts, Caethes, der Wächter der Dunkelheit, Alenia, die Hüterin der Natur, und Elariel, die Hüterin der Magie.

Adriette, die Fee, erklärt, dass diese Statuen mächtige Feen darstellen, die wie Götter verehrt werden. Jede Statue hat spezielle Symbole und Runen, die mit den Elementen Licht, Dunkelheit, Natur und Magie verbunden sind. Svala, Yuvate, Lysandrae und Anouk berühren nacheinander die Symbole auf den Statuen, was dazu führt, dass Lichtstrahlen auf den Altar im Zentrum des Raumes gerichtet werden. Als Anouk die Schale von Elariel berührt, schneidet sie sich und ihr Blut aktiviert den letzten Lichtstrahl.

Die Lichtstrahlen verschmelzen zu einem intensiven, strahlenden Licht, das den Raum erhellt. Die Symbole auf dem Altar erwachen zum Leben und die Dornenranken beginnen zu verwelken und sich zurückzuziehen. In der Mitte des Altars öffnet sich eine Kuhle, in der eine spitze Klinge aus schwarzem Stein, möglicherweise Obsidian, sichtbar wird. Svala versucht, die Klinge zu berühren, schneidet sich aber schwer und erleidet eine tiefe Wunde. Es wird klar, dass ein größeres Blutopfer notwendig ist, um den Altar vollständig zu aktivieren.

Der Teil endet mit der Erkenntnis, dass die Gruppe ein größeres Opfer bringen muss, um den Fluch zu brechen, und dass dies eine Entscheidung erfordert, die in der nächsten Episode getroffen werden muss.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2024 09:26.

Cerwen
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Re: Die Dornenkrone [23.04.24. - ???

von Cerwen am 24.05.2024 09:23

Die Dornenkrone
Teil 5
16.05.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 4,5h

 

Plot:

Die Gruppe hat beschlossen, tiefer in die Höhle vorzudringen, nachdem sie die magische Barriere überwunden und Svalas Schmerzen mit Adriettes Hilfe gelindert hatten. Sie finden sich in einer unterirdischen Kammer mit einem schmalen Pfad, der leicht abwärts führt. Der Weg ist von Felsen und kleinen Stalagmiten gesäumt, und das leise Tropfen von Wasser schafft eine beruhigende, aber unheimliche Atmosphäre. Nach einer Weile teilt sich der Pfad in zwei Richtungen: einen ebenen östlichen Weg, von dem ein schwaches blaues Leuchten ausgeht, und einen steileren südlichen Weg, der intensiver nach Erde und Moder riecht.

Die Gruppe entscheidet sich, zuerst den östlichen Weg zu erkunden. Sie betreten einen Raum, der von einem geheimnisvollen blauen Glühen erhellt wird, das von zahlreichen Kristallen ausgeht. Diese Kristalle reagieren auf die Anwesenheit der Gruppe und erzeugen eine magische Atmosphäre. In der Mitte des Raumes befindet sich ein Brunnen mit leuchtendem Wasser und mehrere steinerne Podeste mit eingravierten magischen Symbolen.

Svala und die anderen untersuchen die Podeste und die Symbole. Svala stellt fest, dass ein Mechanismus die Podeste öffnet, und vermutet, dass Magie benötigt wird, um ihn zu aktivieren. Lysandrae versucht, mit ihrem magisch aufgeladenen Blut zu wirken, was jedoch zu einem instabilen Energieausbruch und Verletzungen führt. Schließlich überzeugt die Gruppe Adriette, ihre Magie einzusetzen. Adriettes Magie beruhigt die Energie im Raum, und der Mechanismus öffnet sich, wodurch ein alter, fein gearbeiteter Schlüssel freigelegt wird.

Mit dem Schlüssel in der Hand kehrt die Gruppe zum Ausgangspunkt zurück und folgt nun dem südlichen Weg. Dieser führt sie zu einem Raum voller Dornenranken und einem großen steinernen Altar. Die Runen auf dem Altar sprechen von einem Fluch und der Notwendigkeit eines reinen Herzens, um ihn zu brechen. Mehrere Versuche, das Ritual mit ihrem Blut durchzuführen, scheitern, bis Adriette schließlich ihr Blut opfert. Dies aktiviert den Altar und öffnet eine verborgene Tür, die zu einem tiefer gelegenen Bereich führt.

In der unterirdischen Kammer treffen sie auf einen bleichen Mann, der von Dornen umwunden ist. Er offenbart, dass er einst ein König war, der von einem Fluch an diesen Ort gebunden wurde. Der Fluch ist mit den Kräften eines Feenherrschers verbunden, den er vor langer Zeit besiegte. Die Gruppe muss die letzten Überreste der Kräfte des Feenherrschers finden und vernichten, um den Fluch zu brechen.

Sie kehren zum Altarraum zurück und erkunden weiter. Sie finden eine Truhe im Wasser, die Svala und Yuvate gemeinsam bergen. Die Truhe enthält eine leuchtende Phiole mit Feenblut, eine Haarspange, ein ledergebundenes Buch und eine filigrane Brosche. Adriette erklärt, dass die Phiole konzentriertes Feenblut enthält, das als heilender Trank genutzt wurde. Die Gruppe entscheidet sich, weiterzugehen, um die letzten Überreste der Kräfte des Feenherrschers zu finden und den Fluch zu brechen.

Während ihrer Erkundung der Höhle und der Auseinandersetzung mit den magischen Herausforderungen entwickelt die Gruppe eine tiefe Bindung zu Adriette und erkennt die Bedeutung von Mitgefühl und Reinheit, um die Dunkelheit zu besiegen. 

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Re: Die Dornenkrone [23.04.24. - ???

von Cerwen am 24.05.2024 09:20

Die Dornenkrone
Teil 4
05.05.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 4,5h

Plot:

Die Geschichte fährt damit fort, dass die Gruppe, bestehend aus Svala, Anouk, Yuvate und Lysandrae, von einer jungen Fee namens Adriette durch einen verwunschenen Wald geführt wird. Der Wald ist geprägt von beeindruckender und gefährlicher Natur, in der auch Dornenranken wuchern, die das Leben von Menschen und Tieren bedrohen. Die Gruppe folgt Adriette, die sie zu ihrer Mutter, Ailidh, der mächtigen Feenkönigin, bringt.

Die Gruppe betritt eine Höhle, die durch eigentümliche Leuchtsteine erhellt wird. Im Inneren der Höhle treffen sie auf Ailidh, die in eine edle blaue Rüstung und einen goldenen Helm gehüllt ist. Ailidh, die als Herrin des Zirkels der Gàrradh nan Lòintean Dubha bekannt ist, ist zunächst skeptisch und abweisend gegenüber den Eindringlingen. Sie verlangt von der Gruppe, ihre Absichten und Fähigkeiten offenzulegen. Die Gruppe erklärt, dass sie gekommen sind, um den Ursprung der gefährlichen Dornenranken zu finden und zu beseitigen, um den Wald zu retten.

Ailidh gibt schließlich nach und erlaubt Adriette, die Gruppe zum "Auge des Ahnen" zu führen, einem alten Durchgang in den Untergrund, wo sie den Ursprung der Dornenranken vermutet. Die Gruppe folgt Adriette durch den Wald, bis sie an einen Flaschenhals gelangen, der von zwei Feenwächtern bewacht wird. Adriette zeigt ihnen ein goldenes Amulett, das wie eine Krone geformt ist, und die Wächter lassen sie passieren.

Sie erreichen schließlich das "Auge des Ahnen", ein gigantisches Skelett, das mit Moos und Blumen bedeckt ist. Die Knochenstruktur ist humanoid, aber die skelettierten Flügelpartien lassen darauf schließen, dass es sich um ein anderes Wesen handelt. Adriette erklärt, dass sie durch die Augenhöhle des Skeletts in eine unterirdische Höhle gelangen müssen. Die Gruppe beginnt zu klettern, aber Svala und Lysandrae haben Schwierigkeiten und stürzen ab, erleiden jedoch nur leichte Verletzungen.

Im Inneren der Höhle finden sie eine blau leuchtende magische Barriere, die den Weg versperrt. Svala versucht, die Barriere mit einer Dornenkrone zu durchdringen, die sie aufgesetzt hat. Die Krone verbindet sich schmerzhaft mit ihrem Kopf, und Svala erleidet starke Schmerzen. Die Gruppe versucht vergeblich, die Krone von ihrem Kopf zu entfernen. Schließlich greift Adriette ein und nutzt ihre Magie, um Svala zu heilen, wobei die Krone jedoch fest verwachsen bleibt.

Mit Svala, die sich langsam erholt, steht die Gruppe nun vor der Herausforderung, das magische Siegel zu durchdringen und den Ursprung der Dornenranken zu finden. Trotz der Schmerzen und Schwierigkeiten sind sie entschlossen, ihre Mission fortzusetzen und den Wald zu retten. Die Geschichte endet damit, dass die Gruppe, angeführt von Adriette, weiter in die Höhle vordringt, bereit, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen.

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Re: Die Dornenkrone [23.04.24. - ???

von Cerwen am 03.05.2024 09:09

Die Dornenkrone
Teil 3
01.05.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 3,5h

Plot:
In der düsteren Tiefe des alten Gebäudes entschied sich Svala, dem Schatten entgegenzutreten, erleuchtet nur durch das flackernde Licht ihrer Fackel. Nachdem sie zwei Ecken hinter sich gelassen hatte, offenbarte sich vor ihr eine steile Treppe, die zu einem quadratischen Raum führte, dessen Wände von bogenförmigen Säulen flankiert waren. Im Zentrum dieses Raumes schwebte ein kleiner, blau leuchtender Kreis, von dem kleine blaue Flecken zu Boden tropften, als ob er weinen würde. Eine schwache Lichtquelle am anderen Ende der Stiege ließ auf einen möglichen Ausgang hoffen.

Während Svala den Raum genauer untersuchte, entdeckte sie zwischen den Säulen fein gearbeitete, teilweise verrostete Metallplatten – eine ungewöhnliche Handwerkskunst für diese abgelegene Gegend. Ein genauerer Blick auf den blau leuchtenden Kreis offenbarte eine kaum zehn Zentimeter große, humanoide Silhouette, die darin gefangen zu sein schien.

Plötzlich wurde die Stille durchbrochen, als eine lange Nadel den Kreis durchstach und eine winzige Gestalt herauskam. Es war ein kleines Mädchen mit Flügeln, bewaffnet mit einem winzigen Dorn. Mit einer süßen, aber entschlossenen Stimme forderte sie die Eindringlinge auf, das geheime Gebiet zu verlassen. Sie stellte sich als Adriette, eine Dornenfee, vor und behauptete, sie und ihre Mutter würden den Ort beschützen. Adriette war zwar klein, aber energisch, und drohte damit, dass sie auch Augen ausstechen könnte, obwohl sie es noch nie getan hatte.

Adriette bot an, ihre Mutter zu fragen, ob sie etwas über den gesuchten grünen Kristall wüsste, den die Gruppe erwähnte, verlangte aber, dass sie ihn zuerst sehen wollte. Nach einer kurzen Unterhaltung schlug sie vor, dass die Gruppe ihre Waffen in eine alte Kiste am Eingang legen sollte, bevor sie ihr folgen dürften. Währenddessen stand eine solide Eisentür, gesichert durch einen kürzlich erhaltenen Schlüssel, als weiteres Hindernis im Raum.

Nachdem Anouk den Schlüssel umgedreht hatte, schwang die massive Eisentür auf und gab den Blick frei auf eine große, alte Kammer, die mit einer Vielzahl an Gegenständen gefüllt war. An der nördlichen Wand standen Werkschränke voller Jagdausrüstung – von Bögen und Schlachtermessern bis hin zu Lederschürzen, alles sorgfältig in mehrfacher Ausführung sortiert. An der westlichen Wand prangten sieben gewaltige Hirschgeweihe, Zeugen zahlreicher erfolgreicher Jagden. Doch das beeindruckendste Stück war zweifellos der Kopf eines gigantischen Wolfs, dessen Größe die eines gewöhnlichen Wolfes bei Weitem übertraf, der in diesen Wäldern heimisch war. Vielleicht handelte es sich um einen Werwolf oder um ein anderes, seltenes monströses Wesen.

Im Süden der Kammer befand sich eine kleine, aber fein sortierte Bibliothek, deren Bücher eher in die Regale einer Akademie als in diese verstaubte Kammer gepasst hätten. Eines der Bücher, ein riesiger, mottenzerfressener Foliant, lag auf einem Pult aufgeschlagen. Es war in einem alten Sahanischen geschrieben, eine Sprache, die Svala teilweise beherrschte. Sie fand darin eine alte Lyrik, die von einem Land erzählte, umhüllt von tiefem Nebel und dunklem Gezweig, über das ein alter Fluch lag, ausgesprochen von einem längst vergessenen König, dessen Seele im ewigen Dornenreich ruhte.

Währenddessen untersuchte Anouk die Schränke und fand neben den zahlreichen Waffen und Rüstungen auch Anzeichen dafür, dass hier kürzlich noch jemand anderes gewesen war – ein Zwerg, dessen Anwesenheit durch den Geruch von Schweiß und Bockbier noch in der Luft lag. Offenbar hatte dieser Zwerg hier regelmäßig verweilt, vielleicht war er sogar der Besitzer der beeindruckenden Sammlung.

Als die Gruppe schließlich ihren Weg zurück zum Feenkreis antrat, wo die kleine Dornenfee Adriette immer noch Wache hielt, empfing sie sie mit einer herausfordernden Frage, ob sie nun bereit seien, ihr zu folgen. Nach einem weiteren höflichen Austausch und der Zusicherung von Lysandrae, nichts zu berühren und den Anweisungen zu folgen, stimmte Adriette schließlich zu, die Gruppe zu ihrer Mutter zu führen. Doch die kleine Fee warnte sie eindringlich, sich strikt an die Regeln zu halten und die Macht ihrer Mutter nicht zu unterschätzen.

Auf die Frage nach dem Zwerg antwortete Adriette, dass es sich um Rodolf, den Schlachter, handle. Ein Zwerg, der in der Region respektiert wurde und der Adriettes Mutter jährlich zu ihrem Namenstag ein Opfer darbrachte. Mit diesen Informationen machte sich die Gruppe, geführt von der kleinen, flatternden Gestalt Adriettes, bereit, dem Pfad zu folgen, der sie hoffentlich sicher durch das verfluchte Dornenland leiten würde.

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Re: Die Dornenkrone [23.04.24. - ???

von Cerwen am 01.05.2024 10:55

Die Dornenkrone
Teil 2
28.04.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 3,5h

Plot:
In einem alten, mysteriösen Gebäude erkunden Svala und ihre Gruppe verschiedene Räume, die von unheimlichen, dornigen Ranken durchzogen sind. Der Ursprung des Geräuschs, das Svala zu Beginn wahrnimmt, bleibt zunächst unklar, doch die Gruppe entscheidet sich, dem Süden zu folgen und stößt auf zwei Gänge. Einer der Gänge ist durch Geröll versperrt, der andere führt zu einem offenen Raum, Raum 5, der sie einlädt, weiterzuerkunden.

In Raum 5 entdecken sie einen verlassenen Arbeitsplatz mit einem alten Schreibtisch, einem Regal voller verstaubter Bücher und einem umgekippten Bettrahmen. Besonders auffällig ist eine orangefarbene Blüte, die sich scheinbar selbstständig bewegt, obwohl kein Wind weht. Diese Blüte erweist sich als Teil der geheimnisvollen Ranken, die durch den Raum führen. Svala und Anouk untersuchen den Schreibtisch und die Blüte genauer. Anouk gelingt es, die Blüte abzutrennen, die daraufhin schnell verwittert.

Yuv'ate hingegen stößt in einer alten Schlafkommode auf eine Steinschlosspistole und Zeichnungen, die vermutlich das Haus und die ominösen Ranken darstellen. Diese Funde sowie ein altes, botanisches Buch in einer fremden Sprache werfen weitere Fragen auf. Die Gruppe setzt ihre Erkundung fort und stößt auf Raum 3, der von einem üblen Gestank und dem Anblick eines grotesken Mannequins mit einem Rehkopf geprägt ist. Dieser lässt einen Schlüssel fallen, welchen sie vielleicht für den noch verschlossenen Raum verwenden können.

Weiter voranschreitend, erreicht die Gruppe einen Raum, in dem sich die Ranken zu einem großen, dornigen Knäuel zusammenziehen. Als sie sich diesem nähern, reagieren die Ranken plötzlich aggressiv und formen eine handartige Struktur, die nach ihnen greift. Svala und Yuvate können dem Angriff ausweichen, und sie stellen fest, dass das Knäuel eine humanoid wirkende Gestalt beherbergt, die scheinbar mit den Ranken verbunden ist. Ein Kampf entbrennt, den die Gruppe schließlich für sich entscheiden kann.

Der besiegte Dornengeist hinterlässt einen geheimnisvollen grünen Kristall, dessen Bedeutung und Funktion noch unbekannt sind und weitere Untersuchungen erfordern. Die Entdeckungen in dem Gebäude, von der beweglichen Blüte über die Zeichnungen und das Buch bis hin zu dem aggressiven Rankenwesen, deuten auf tiefer liegende Geheimnisse und mögliche magische Einflüsse hin, die die Gruppe weiterhin herausfordern werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.05.2024 10:55.

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Die Dornenkrone [23.04.24. - 23.05.24]

von Cerwen am 23.04.2024 09:17

Die Dornenkrone
Teil 1
22.04.2024
Teilnehmende Charaktere: Anouk, Lysandrae, Svala, Yuv'ate
Dauer: 3,5h

Plot:
Der Schwarzauerwald ist ein Ort vieler Mysterien und auch heute gesellte sich ein Neues dazu. Seltsame Dornenranken wachsen aus dem Nordwesten des Waldes in viele Teile des Waldes hinein, unaufhaltsames, schnell wachsendes Gestrüpp, dass sowohl die Einwohner des Waldes als auch die örtlichen Behörden neugierig werden lässt. So haben sich nicht nur die zwei Yokuza Svala und Yuv'ate, sondern auch die enigmatische Magierin Lysandrae und das Waldkind Anouk zusammengefunden dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, auch wenn sie vorerst gar nicht so viel miteinander zu tun hatten.

Sie fanden sich zuerst an einem der Ausläufer des Gestrüpps ein. Anouk wusste in welche Richtung dieses wachsen würde und bot an sie zum Epizentrum zu geleiten. Die anderen nahmen dies natürlich dankend an. Der Wald wurde stiller und einsamer, je weiter sie fortschritten, als würde das Leben hier, wo die Dornen wuchsen, weichen. Anouk fand dabei heraus, dass die Dornen magischer Natur sein mussten.

Nach einer kleinen Reise kamen sie am ersten interessanten Ort an. Schnell bemerkten sie, dass ein Ring aus Dornengestrüpp sie vom weiteren Eindringen in das Innere des Zentrums dieses Wuchses aufhalten würde. Diese Dornen überfielen jedoch auch ein altes Haus, welches Lysandrae als eine Art Schlachthaus für Wild mitten im Wald erkannte. Es war möglich in dieses einzutreten, auch wenn sie sich dünn machen mussten, um den Dornen adäquat zu entkommen.

Im Haus fanden sie zuerst eine getrocknete Pfütze, die Yuv'ate als Blut erkannte. Sobald man in den nächsten Raum vordrang, erkannte man, dass das Blut von einem toten Abenteurer stammt, der hier von glatten Einstichwunden versehrt wurde und hier scheinbar umgekommen ist. Svala fand an ihm nicht nur ein paar Münzen, sondern auch eine Information eines örtlichen Alchemisten, Mithiras Melchior von Eichenstadt, welcher den Abenteurer wohl für gute Münze darum bat hier Proben zu sammeln. Eventuell könnten sie ja hier noch zusätzliche Informationen sammeln oder zumindest ein paar Reichentaler dazugewinnen, würden sie die Quest beenden.

In einem benachbarten Raum fand Svala einen alten Raum, wo früher die Kadaver der Tiere aufgehängt wurden, diese wurden jedoch achtlos in die Seite geschmissen. Noch wichtiger war jedoch eine große orangefarbene Blüte, die sie dort aus den Ranken wachsen sahen. Diese zeigte auf die Kadaver. Anouk hatte die Idee die Pflanze mit totem Fleisch zu füttern, was darin resultierte, dass die Blüte eine gelbliche Flüssigkeit spuckte, eine Art Säure, die insbesondere Lysandrae schwer traf, die fortan für eine Weile beinahe erblindete.

Die Blüte wanderte daraufhin an einem Ort im vorherigen Raum in der Nähe der Leiche, unter der die Schemen einer Treppe in die Tiefe zu sehen war. So versuchten sie die Blüte zu nutzen, um weiterzukommen. Svala hatte schlussendlich die zündende Idee mit der Fackel zu versuchen die Pflanze zu verbrennen. Dies hatte einen zumindest ähnlichen Effekt, denn die Pflanze spuckte dabei erneut von ihrer Flüssigkeit, dass sich als explosiv herausstellte und die Pflanze sowie manche der Dornen in der Nähe zerstörte. Es gelang ihnen so die Treppe nach unten zu betreten und in das Untergeschoss des Schlachthauses vorzudringen.
Der erste Raum des Untergrundes war ein alter Lagerraum. Der Raum zu ihrer Linken war eine Tür mit einem massiven Schloss, zu dem ein Schlüssel passte, der aktuell noch nicht in ihrem Besitz verweilte. Anouk fand mit ihren scharfen Sinnen in diesem Raum jedoch einen enigmatischen orangen Samen auf den Boden, den sie in ihr Inventar packte. Glücklicherweise ging ein anderer Weg nach Osten weiter, den sie einschlugen.

Der nächste Raum war ein Lager für Fleischstücke, welches inzwischen stark zerstört schien. Hier fanden sich wieder diese Dornenranken, die sich ihren Weg durch die Decke in diesen Raum bahnten und in die nachfolgenden Räume weiterführen sollten. Als sie sich in den Raum bewegten, merkten sie schnell, dass etwas mit den Dornensträuchern seltsam erschien. Langsam, aber stetig bewegten sie sich mit fortschreitenden, windenden Bewegungen in die ihnen noch unbekannte Tiefe dieses Gebäudes. Sie waren definitiv am Leben und am Gedeihen.

Wo dieser Organismus hinführte und welche Gefahren dort lauerten, das sollten sie erst in der nächsten Episode herausfinden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.05.2024 09:27.

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Re: Ein Festmahl für die Maden [04.09.2023-?

von Cerwen am 12.09.2023 14:56

Ein Festmahl für die Maden - Teil 2
Datum des Plays: 11.09.2023
Anwesende Teilnehmer: Asha, Aristarchos, Svala, Rana, Runa, Elphil
Abwesende Teilnehmer: -
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 4,5h

Nach unserem letzten Cliffhanger gelang es Svala unversehrt eines der gefährlichen Früchte des Paccalschlingers aufzusammeln und achtsam an Asha zu übergeben, die diese gefährliche Frucht der naturmagisch verstärkten Pflanze verwahrte.

Als sie drauf und dran waren in den nächsten Raum einzutreten, vernahmen sie bereits das Geräusch von Schlachten, ein Todesschrei, und gegen insgesamt vier Untote kämpfend fand sich ein resoluter, nur leicht verletzter Newithaner wieder, welcher mit Speer und Schild den Angriffen der scheinbar übermächtigen Untoten zu trotzen schien. Es brauchte nicht lang, bis man sich dazu entschied, dass es richtig war zu helfen.

Also schloss man sich der Schlacht an und kämpfte dort gegen einen Miasmabaron und drei seiner grässlichen Untergebenen, sogenannten Kherläufern. Dass selbst die erfahrenen Yokuza eine schwere Zeit haben würden, wurde insbesondere schnell Svala bewusst, die durch ein Missgeschick Elphils verletzt wurde und darüber hinaus auch noch von weiteren Angriffen der Untoten, die sich zuerst auf sie fokussierten, beinahe über den Fluss der Toten geschickt worden wäre. Es war etwas Glück und das geschickte Eingreifen der Heilerin Asha, die einen frühzeitigen Tod der resoluten Khemvirin verhinderte. Während sich zunächst keine klare Taktik unter den Yokuza aufzeichnete, fand der Kampf schlussendlich dadurch ein Ende, dass mit gemeinsamer Kraft der Herr der Untoten, der Miasmabaron, erfolgreich bekämpft wurde. Als dessen verdrehte aus seinem Körper wich, fielen auch die verbleibenden Kehrläufer zusammen.

Der Newithaner Aristarchos und die Yokuza waren nicht sofort auf einer Wellenlänge, insbesondere, als Asha die Untoten noch einmal beleben sollte, wurde dies von einem klaren negativen Zeichen Aristarchos' beantwortet. Indes fand man auf dem Boden in der Mitte des Raumes aneinandergereihte Edelsteine, die näher untersucht werden konnten. Spätestens Elphil erkannte, dass es sich hier um keinen herkömmlichen Edelstein handelt, sondern um Auritritium Solis, sogenannter Sonnenstaub, der mittels Magieanwendung Licht erzeugen konnte und ein wertvolles und bekanntes Erzeugnis aus der Alchemie ist.

Währenddessen kümmerten sich andere Yokuza um magische, mit Naturmagie verstärkte Ranken, deren Durchdringen anscheinend mit seelischem Schaden behaftet war. Asha, der solche Aufträge selten zu schnell gehen könnten, war die erste, die sich entschied ihre Selbstbeherrschung mit der Hilfe einer magischen Barriere auf die Probe zu stellen. Nach einigen kleinen Schmerzen, von denen die meisten durch die Barriere aufgehalten wurden, konnte sie mit ihrer Hand an die Ranken reichen und diese zerstören, sodass sie nun ohne Probleme hindurch gehen konnten.

Was sie dort vorfinden sollten, ob Aristarchos und die Yokuza gemeinsame Sachen machen könnten und ob die Yokuza auch untereinander trotz Sticheleien miteinander grün werden, erfahren wir in der nächsten Episode.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.09.2023 14:56.

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Ein Festmahl für die Maden [04.09.2023-?

von Cerwen am 05.09.2023 10:28

Ein Festmahl für die Maden - Teil 1 
Datum des Plays: 04.09.2023
Anwesende Teilnehmer: Asha, Svala, Rana, Runa, Elphil
Abwesende Teilnehmer: Aristarchos
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 4,5h

In Vorbereitung auf ihr Abenteuer brachen die Yokuza – Elphil, Asha, Rana und Svala – auf. Sie wurden begleitet von ihrer befreundeten Djinn-Geschichtsforscherin Runa. Gemeinsam suchten sie nach Informationen über das Grubenunglück der Brandvi-Schürfkompanie im hohlen Berg. Runa war hauptsächlich an einem Artefakt, dem "Schreienden Idol", interessiert, das sie gemeinsam mit ihrem Beschwörer Ezekiel suchte. Die Yokuza dagegen wollten die Hintergründe des Mineneinsturzes ergründen.


Während ihrer Nachforschungen entdeckte Asha im Asyl Überlebende des Minenunglücks, die einen sonderbaren Appetit entwickelten, der bis zum Kannibalismus führte. Rana sprach mit dem Leiter der Schürfkompanie und Elphil forschte über die Noomahren, ein Volk, das den Berg als heilig betrachtete und über das heute wenig bekannt ist. Svala hörte Gerüchte, dass der Mineneinsturz vielleicht geplant war, getrieben von Gier und Profitgier.

Als sie das Grundniveau der Mine erreichten, bemerkten sie den hohen magisch-technologischen Fortschritt, besonders im Bezug auf die Loren und die Schienen. Bei der Untersuchung der Erze stellten sie fest, dass wie im Osten Sahs üblich, Kupfer und Silber abgebaut wurden. Eine schockierende Entdeckung machte Runa: ein Skelett in den Erzen, das Elphil als möglichen Noomahr identifizierte. Nachdem sie ihre Erkenntnisse ausgetauscht hatten, waren sie bereit, tiefer in die Mine vorzudringen. Das Abenteuer begann.

Im Hauptbereich der Mine entdeckten sie Schlafräume und Ruhezonen der Minenarbeiter. Besonders auffällig waren die Inschriften an den Eingängen zu den Nebenschächten: einer führte zu den Nevercairn-Tiefen, einer Kupfermine, der nächste zu den Morgul-Klippen, einer Silbermine, und der letzte Schacht führte nach oben zur Bergspitze. Hier entdeckten sie einen Fleck, den Elphil als Pudding identifizierte. Dieser Hinweis ließ sie vermuten, dass der Magier Sigillus hier gewesen sein könnte.

Trotz Svalas Vorschlag nach oben zu gehen, entschied sich die Gruppe, zuerst im linken Schacht nach Verbündeten zu suchen. In einem kathedralenartigen Raum, der mehr einer alten Zivilisationsruine glich, befassten sich einige mit der Identifizierung von Relikten, während Asha eine gefährliche Pflanze, den Paccalschlinger, entdeckte.

Am Ende ihrer Erkundung waren sie bereit, das Risiko einzugehen und das Unbekannte zu erforschen. Im nächsten Kapitel erfahren wir, wie es Asha nach ihrer mutigen Handlung ergeht.

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Re: Friede möge walten - Ein Social-Abenteuer auf den Inseln

von Cerwen am 26.07.2022 10:32

[2] – Ein Platz für die Liebe in dieser Welt

Teilnehmende Charaktere: Daphne, Yanara
Datum: 25.07.2022

Ihre vier Aspekte wollte Daphne besuchen und entschied sich dafür mit Yanara anzufangen, welche aktuell in Teros auf der Insel Gandovo residierte. Sie reiste per Schiff an, da sie angekündigt hatte, wann sie erscheinen würde, wurde sie von der künftigen Frau der hiesigen Marqués herzlich empfangen. Ihr gefiel was aus der heruntergekommenen Stadt von einst heute schon gemacht wurde und lobte den balsorranischen Fleiß, der dafür an den Tag gelegt wurde. Nach einem kurzen Gespräch entschieden sie sich dazu einen etwas abgelegeneren Teil zu suchen, wo sie miteinander reden konnten: Den Garten des Anwesens von Marqués Lo Costa.

Zuerst übten sie sich mit dem Umgang ihrer Waffe. Der Rosenpeitsche, die Daphne ihrer Auserwählten überließ, die inbrünstige Rache mit Leidenschaft in sich vereinen sollte. Ein paar Tipps und Tricks wurden miteinander ausgetauscht. Hierbei zeigte Daphne Yanara auch eine ihrer Fähigkeiten: Das Erschaffen von Portalen, aus denen sie dazu in der Lage ist, bestimmte Gegenstände herauszuholen, in diesem Fall eine Peitsche, die zu ihrer Körpergröße passte. Nachdem ein paar der Übungen durchexerziert wurden, kamen sie jedoch zur eigentlichen Aufgabe.

Daphne bat daraufhin Yanara zu überlegen was die drei Formen der Liebe noch einmal bedeuten würden. Eros, die intime Liebe, Philia, die Freundschaft untereinander, und Agape, einerseits die Nächstenliebe, andererseits ein Frondienst des Geistes an Daphne selbst. Dabei erwähnte sie gegenüber Yanara, dass Eduardo und sie eine Zweiteilung der Inseln ausmachten in eine weltliche und eine geistliche Ebene und sie in dieser Hinsicht eine Herrschaft zumindest teilen würden.

Zuerst sprachen sie über die Freundschaft und Daphne fragte Yanara wie es möglich ist die drei Kulturen auf den Inseln miteinander zu vereinen: Die Balsorraner, die Iléaner und die Niparaner. Was sie voneinander unterscheiden würde und was sie gemeinsam haben. An ihren Gemeinsamkeiten sollte sie anhalten, um mit Hilfe dieser eine Möglichkeit zu finden die Harmonie zwischen den Völkern zu stärken. Auch das Eros, die Lust, sollte nicht zu kurz kommen. Auch wenn Daphne Yanara gestattete ihre eigenen fleischlichen Genüsse nur mit ihrem Lebenspartner auszuleben, konnte sie dennoch behilflich sein. Sie sollte den Priesterinnen helfen die harten Herzen der Balsorraner aufzuweichen, ihnen die Möglichkeit geben Offenheit zu verspüren. Daphne sprach davon, dass mit einer Befriedigung der fleischlichen Genüsse schlechte Gedanken und Taten deutlich seltener in die Köpfe der Iléaner wandern würden und ein solches Ausleben helfen wird die Harmonie zu stärken. Zu guter Letzt war da noch die Agape. Daphne sprach davon den Bedürftigen zu helfen, doch dies hatte nur einen kurzen Stellenwert für sie, stattdessen schien ihr insbesondere der Frondienst an ihr selbst am Herzen zu liegen. Yanara sollte ihre Worte missionieren, wohin sie auch nur ginge, selbst wenn sie selbst noch ein bisschen braucht, um von ihrer eingefleischten Religion zu Daphne zu wechseln.

Dies war eine Menge Arbeit für eine einfache Frau, die eigentlich nebenbei noch eine Konditorei eröffnen wollte. Yanara wollte in sich gehen, um die drei Teile des Aspektes weiter zu verdeutlichen und mit ihrer Peitsche zu üben, denn diese, wo Daphne, sollte bald schon in Einsatz kommen. Yanara hatte nun den Auftrag die drei Teile des Aspektes an mindestens einem Mitglied der Balsorraner, der Iléaner und der Niparaner der Inseln zu prüfen und mit den neuen Informationen würden sie einen Schlachtplan der Liebe entwerfen, welche es ermöglichen sollte, der Harmonie in den Inseln näher kommen zu können.

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Cerwen
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Re: Friede möge walten - Ein Social-Abenteuer auf den Inseln

von Cerwen am 22.07.2022 13:08

[1] – Erwachte Aspekte

Teilnehmende Charaktere: Yanara, Gael, Sora, Miuleyda, Irithyll, Daphne
Datum: 21.07.2022

An einem schönen Abend wenige Tage vor dem Fest von Rausch und Leidenschaft wurden vier grundsätzlich recht unterschiedliche Personen von der Göttin Daphne höchstpersönlich eingeladen, um einem ominösen Ritual beizuwohnen. Sie wussten im Vorhinein darüber Bescheid, dass es wohl um „Aspekte" gehen würde. Es würde keine lange Nachforschung benötigen, um zu erfahren, dass Daphne vier davon besitzt, die ihre Herrschaft beziehungsweise Wesensart ausmachen.
Die Lust, die Rechtschaffenheit, die Gnade, die Rache.

Alle vier davon würde man an diesem Abend genauer kennenlernen als man es je für möglich gehalten hätte. Vor dem Tempel der Daphne entlang einer Ladenstraße, die sich nach und nach für das bevorstehende Fest öffnet, finden sich der Marqués Gael Alonzo Franco sowie zwei Frauen ein, die gedenken in Bälde einen Marqués zu ehelichen, die ehemalige Söldnerin Sora Trevain und das ehemalig leichte Mädchen Yanara Shaid, die beide ihr Glück in der High Society auf den Inseln von Ilé-Ilé suchen würden.
Sie schritten die Stiegen des Tempels hoch, ein großes, imposantes Bauwerk, der größte seiner Art auf den Inseln, der auf einem Hügel erbaut wurde. Dort fanden sie auch schon eine Tempelwache vor, der gerade zwei reich gekleidete Tuljamidi vertröstete, die die Annehmlichkeiten der Priesterinnen und des Tempels genießen wollten, jedoch aufgrund dessen, dass der Tempel für heute nur für bestimmte Persönlichkeiten offen hat, vertröstet wurden. Die Tuljamidi waren aufgebracht, doch sie zogen von dannen als die drei ankamen und von der Tempelwache erkannt wurden. Dieser erklärte ihnen sogleich, dass die schöne Göttin auf sie warten würde im hinteren Teil des Tempels, dem ersten Stock, welcher inzwischen als die Privatgemächer Daphens dienen würden. Eine komplexe Wegbeschreibung wurde ausgeschrieben, die durch den Opferraum, den mit Becken und Büschen übersäten Innenhof, die Becken im hinteren Teil der Separéelandschaft und zu guter Letzt noch über eine Stiege nach oben reichte. Mit ein paar Orientierungskenntnissen kamen sie dort an, klopften an der etwa vier Meter großen, reich verzierten Türe an.

Öffnen würde ihnen die vierte Person an diesem Abend. Ein Herr in einem edlen, roten Kimono, ein Asphari, der sich Miluleyda nannte und ein Teil der hiesigen Tempelwachen ist und heute auch als Leibwächter der schönen Göttin und ihrer Tochter dienen würde.

Ein gigantischer, mit reich verzierten Säulen geschmückter, Raum erwartet, mehr schon eine große Halle. In der Mitte dessen befand sich ein mit Obst und Getränken geschmückter Holztisch, um diesen herum eine Varietät an gemütlich gepolsterten Ohrensessel und einem langen Sofa. Daphne saß mitten auf diesem Sofa, in ein blaues Kleid und mit Goldringen gekleidet, die ihre ohnehin bereits vorhandene Schönheit akzentuierten. Jene, die eintragen, wirkten verzaubert. Sie bat sie näher, lud sie ein sich mit ihr zu setzen und erzählte ihnen von dem Ritual, welches heute Abend stattfinden solle. Es sei ein Schwur auf die Inseln, um den geistigen Fokus mithilfe ihrer vier Aspekte auf das Wohl und den Frieden auf den Inseln zu legen. Daher hatte sie aus ihrer Intuition heraus diese vier Personen ausgewählt. Während sie sich schon mit den Bildern an der Wand liebäugelten, wovor Plattformen standen, auf die später gehen sollten, machten sich manche von ihnen bereits Gedanken welcher Aspekt wohl am besten zu ihnen passen könnte.

Doch bevor sie diesen Gedanken festigen, konnten intervenierte Daphne mit einer weiteren Ausführung des Vorgehens. Sie erzählte ihnen davon, dass jemand mit ungetrübtem Blick ihren Aspekt für sie heute Abend auswählen sollte und öffnete dafür ein Nachbarzimmer. Eine Melodie ertönte, und ein junges Mädchen mit hochgesteckten, struppigen Haaren wie von den Federn eines Pfaus, kam aus diesem heraus. Keine Frage, es war die Tochter Daphnes, Irithyll.

Sie sollte den Anwesenden nun erklären was die vier Aspekte bedeuteten und wählte dann ganz nach ihrer eigenen Intuition vier Aspekte aus, von der sie glaubte, dass die Anwesenden sie meistern sollten, um den Inseln noch besser dienen zu können. Yanara, aufgrund ihrer Vergangenheit, wurde der Aspekt der Lust gewählt, während Gael, der vorher schon mit der Rache liebäugelte, für ihn überraschend den Aspekt der Güte bekam, während die bislang noch zurückhaltende Sora die Rache zugeteilt wurde. Miluleyda erhielt indes den Aspekt der Rechtschaffenheit. Daphne forderte die vier daraufhin auf ihre Posten auf den Plattformen vor den Gemälden zu beziehen.

Sie hatten nun die Chance sich darüber Gedanken zu machen was dieser Aspekt für sie bedeutete. Daphne begann mit Miluleyda. Sie stellte sich neben ihn, so klein sah er aus neben der Frau, die etwas mehr als drei Meter groß ist. Die Rechtschaffenheit. Was bedeutet dies für dich, für die Inseln. Wirst du hier sein, wenn jene, die den Inseln Böses wollen, Übles wollen. Wirst du jene, die hier in diesen Landen leben, gerecht behandeln, egal woher sie kommen und welche Farbe ihre Haut besitzt? Denn dies bedeutet es, gerecht zu sein. Ein ungetrübter Blick auf die Wahrheit. Wenn du dich damit identifizieren kannst, Miluleyda, mein treuer und geliebter Diener dieses Tempels. Dann dreh dich um und verinnerliche den Aspekt der Rechtschaffenheit vor der geistlichen Führerin dieser Inseln.

Miluleyda respondierte damit, dass bereit wäre die Inseln zu schützen und Schild und Schwert der Rechtschaffenden zu sein. So wahr er hier stehe würde er alles tun, um Daphnes Rechtschaffenheit widerzuspiegeln. Irithyll wurde daraufhin aufgefordert Zeugin dieses Schwurs zu sein, was sie bestätigte.

Daraufhin würde Daphne sich Sora widmen. Wo der Zeuge, da der Richter, und da irgendwo der Henker, nicht? Einst nahmst du Rache für dich selbst, doch Rache bedeutet viel mehr als das. Rache muss kein negatives Attribut sein, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Sag mir Sora, brennt dein Herz für die Inseln, willst du das, was du liebst, beschützen? Deinen geliebten Mann, jene, die dich hier in den Kreisen der höchsten unter den Inseln aufgenommen haben. Jene, die dir das Geschenk der Freundschaft überreichen? Ich glaube in deinem Herzen ein Feuer zu sehen, das lichterloh brennt für die gute Sache, selbst wenn der Weg dorthin ein blutiger ist, selbst wenn die Aufgaben hat und deine Klinge dafür schärfer denn je sein werden. Jene wie dich werde ich benötigen, wenn wir das Übel, das seit Jahrtausenden auf den Inseln lastet, ein für alle Mal vernichten werden. Kann ich auf deine Hilfe zählen, willst du die Rache in deinem Herzen für das herauslassen, das du liebst, ohne dabei zugrunde zu gehen? Dann dreh dich um. Verinnerliche deinen Aspekt. Schenke mir dein Vertrauen und ich schenke dir das meine zurück.

Sprach sie zu ihr. Wo Sora noch Zweifel dran hegte, dass der Weg der Rache, den sie bisher beging, der Richtige war, erzählte ihr Daphne was der Aspekt der Rache bedeutete. Sie schien überzeugt davon zu sein das Übel auszumerzen, was auf den Inseln lauern würde und das zu schützen was sie liebt und schätzt. Auch sie schwor, und Irithyll als zeuge bestätigte es.

Der dritte im Bunde war die Güte, und Gael. Sie sprach zu ihm, als sie sich ihm gegenüber stellte, das Bild für Gael so verdeckend. Güte ist nicht die erste Assoziation, die Ihr mit Euch selbst verbindet, nicht? Dies werde ich so frei heraus sagen, weil ich mir sicher bin, dass Ihr es auch selbst wisst. Und dennoch. -sacht legt sie daraufhin eine Hand auf die Stelle seiner Brust, wo sich sein Herz befindet- Und dennoch, wer über Menschen herrscht, der benötigt sie. Güte bedeutet einen Weitblick zu besitzen, Güte bedeutet auch vergeben zu können. Güte bedeutet aufzustehen gegen Ungerechtigkeit, Güte bedeutet in sein Herz zu blicken, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Gael, Ihr seid ein stattlicher Mann, ein famoser Krieger und ein hervorragender Anführer, niemand hier in diesem Raum würde wagen etwas anderes darüber zu sagen. Doch ich frage Euch, was geht hier im Inneren vor sich? Wofür schlägt Euer Herz?

Gael bestätigte, dass die Güte in seinem Herzen nicht das erste war, dass er mit sich selbst assoziierte. Und dennoch, die Worte brauchten ihn offenbar so sehr zum Nachdenken, dass eine sehr männliche Träne floss. Unter der harten Fassade konnte man wohl einen rechtschaffenden und wohlwollenden Mann entdecken, der das Beste für sein Volk möchte. Das eiserne Herz, das in ihm eingearbeitet sei, verbiete dies, auch die grausamen Dinge, die er sah, doch tief im Herzen erinnere er sich an den schwur, dass er das Bollwerk sei, dass die Einwohner hier schützt. Daphne bestärkte ihm im Glauben an sich selbst und er schwor seinen Eid der Güte. Und Irithyll war sein Zeuge.

Zu guter Letzt war noch Yanara an der Reihe. Auch zu ihr trat sie heran und sprach zu ihr. So.. Dann kommen wir zu dir. Yanara...ich kann kaum noch mehr verlangen von dir als du es ohnehin schon getan hast. -Daphne würde sich ihr gegenüber stellen, eine Hand nehmen und sie gegen ihre Wange legen und sich etwas herunter bücken damit sie fast auf Augenhöhe sind- In deinem Herz spüre ich, dass du die drei Gesichter der Liebe kennst. Das Eros, Die Philie, und die Agape. Die Leidenschaft, die Freundschaft und die Liebe zum Nächsten und zum Spirituellen. Lust ist nicht nur Leidenschaft. Lust ist auch das Entfachen von Passion. Der Antrieb so vieler Dinge, ohne die es auch den in Balsorra so wichtigen Wert Ambition nicht gäbe. All das findet sich im Kern hier. -Daphne würde auch sachte ihr Herz berühren, aber etwas kürzer als bei Gael- Auch wenn du bereits meine Peitsche, deine Aufgabe wird vielfältiger sein als nur jene zu vernichten, die den Inseln Schaden zufügen, nein. Ich möchte, dass du auch ein Leuchtfeuer für die Werte der Priesterin wirst. Irithyll erkannte in dir sofort was einst war. Und ich erkenne in dir, wohin dein Weg gehen wird. Du bist schon weit gekommen, mein Kind. Ihr alle seid das. All eure Aktionen haben zu diesem Moment geführt. Und ich hoffe, dass ihr glücklich darüber seid, egal wo ihr gestartet seid, sei es in fernen südlichen Ländern, oder direkt hier in der Nähe meines geistiges Schoßes. Erzähl mir was es für dich bedeutet, die drei Gesichter der Lippen. Und dreh dich um schwöre auch auf diesen Aspekt und ich werde dir zeigen, wie vielfältig du auch künftig mit der Lust die Herzen der Menschen der Inseln gewinnen kannst.

Es war ein schnelleres Gespräch, immerhin hatte sich Yanara durch ihre Waffe und ihre bisherigen Fähigkeiten schon bewiesen, dass sich treu gegenüber Daphne verhalten würde. Auch sie bestätigte ihren Schwur, die verschiedenen Aspekte der Liebe und der Lust an die Menschen zu bringen und so waren die vier Aspekte vollständig.

Daphne trat daraufhin in die Mitte und wirkte ihre Magie. Illusionen aus Wasser wurden erschaffen, Faksimiles von ihnen, die ihren Schwur wiederholten, bevor sie verschwanden. Daphne sprach davon, dass, wenn die vier Aspekte erneut auf den ganzen Inseln widerhallen würden, dies eines Tages ein Paradies auf Erden werden würde. Das Ritual war damit abgeschlossen.

Daphne lud die vier ein sich noch im Tempel auszuspannen, immerhin gehöre dieser für den Abend nur ihnen. Sie selbst zog sich mit Irithyll zurück. Ein Abend des gemeinsamen Singens wurde für ihre Leistung und gutes Benehmen versprochen, und diesen sollte sie auch erhalten. Nur in einem Nebensatz ließ sie verlauten, dass dieses Ritual vom Virrey persönlich abgesegnet wurde. Handelte es sich hier auch um einen treuen Diener Daphnes als weltlichen Herrscher der Inseln, oder besitzt ihr Aussenden und
ihr Treueschwur vielleicht auch für die Inquisition einen tieferen Sinn.

Schon bald sollte ihr Schwur auf die Probe gestellt werden...

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