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Valeria

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SB-Auftrag "Im schlummernden Verfall des letzten Lichts"

von Valeria am 10.05.2026 17:15

Im schlummernden Verfall des letzten Lichts

 

Name des Events: Im schlummernden Verfall des letzten Lichts
Informationen:
Teil: 1
Datum des Plays: 04.05.2026
Anwesende Teilnehmer: Fulvia, Kylie, Kayla, Irithyll, Valeria
Abwesende Teilnehmer: /
Eventleiter: Max
Dauer des Events: 19:30-23:00
Besuchte Orte im Event: Allerheiligste des Kults der Daphne in Bahja-Ile, Bergpfad

Zusammenfassung:


Am Vormittag eines warmen Vormittags haben sich die Damen Fulvia, Kylie, Kayla, Valeria am Allerheiligsten versammelt um den Auftrag zur Suche nach der vermissten Priesterin anzunehmen. Nach einem kurzen Gespräch mit der Priesterin die den Auftrag ausgegeben hat in denen sie noch ein paar Infos erhielten, schließt sich ihnen auch die junge Irithyll an. So begibt sich die Fünfergruppe den Bergpfad hinauf.


Der Weg ist gesäumt von Opferschalen, sowohl einige die gepflegt wirken und andere die von Staub und Moos bedeckt sind, und Opfersteinen. Weiter oben auf dem Weg findet die Gruppe an einer Zypresse ein Kranz aus Lorbeer und weißem Faden, nicht alt aber auch nicht ganz frisch mit drei kleinen Knochenperlen die auf den ersten Blick wie Schmuck wirken könnten. Nahe davon befindet sich ein Riss in den Steinplatten des Weges in dem sich klares Wasser sammelt obwohl der restliche Weg trocken ist und die Sonne kräftig hinab scheint. Neben dem Riss ist der Stein so dunkel als hätte dort jemand wiederholt mit nassen Füßen gestanden. Das ist aber nicht alles was der Gruppe auffällt. Gibt es ein Stückchen weiter an einer Wegbiegung auch eine Bank an der direkt ins Auge springt das jemand dort Teile eines Textes aus dem Stein gekratzt hat und an der ein einzelner Sandalenriemen liegt. Beides untersucht die Gruppe wobei klar wird das auf der Bank wohl ein Text mit Bezug auf den Kult der Daphne steht bei der jedoch der zweite Vers fast vollständig entfernt wurde vor nicht allzu langer Zeit und das der Riss nicht natürlich ist, sich für Erdmagier sogar fremd und widersprüchlich anfühlt. Kurz vor dem nächsten Wegabschnitt stoßen sie noch auf einen Quellschrein mit einer Nymphenfigur in dem klares Wasser steht auf dem jedoch ein grünlicher Schimmer liegt.


Da Fulvia und auch Irithyll einem Weg abseits des eigentlichen Bergpfades folgen wollen entscheidet man sich zunächst dafür, wenn auch wohl überwiegend weil man das jüngste Gruppenmitglied nicht nur mit Fulvia gehen lassen will aus Sicherheitsgründen. Unterwegs stößt man auch auf eine Stelle wo der grüne Nebel aus einem Riss steigt, fast als würde der Fels ihn ausatmen, und bei genauem Hinsehen sind sogar kreisförmige Muster im Nebel zu erkennen. Begleitet wird die Gruppe von Geräuschen einer Laterne oder sehr kleinen Glocke wo man allerdings nicht ausmachen kann woher das Geräusch kommt. Irgendwann findet die Gruppe sich an einer alten Rastplattform halb in den Berg geschlagen und von niedrigen, brusthohen Steinmauern umgeben und in der Mitte ein umgestürztes Becken. Der Pfad zum Gipfel der vor ihnen liegen sollte endet in einer dichten Nebelwand vor der einige alte Opfergaben liegen und direkt davor steht eine einsame schwarze Laternenhalterung ohne Laterne.
Irithyll erzählt nach einer kurzen Untersuchung der Nebelwand das sie in einer Vision die Priesterin gesehen hat die müde war aber es auch etwas gibt das das grüne Licht trinken will. Derweil entdeckt Valeria an der Laternenhalterung kleine grünliche Kristallsplitter die zwar nicht selbst leuchten aber schwach glimmen wenn der Nebel pulsiert sowie einen Text:"Nicht dem Licht folgen. Den Schatten der Flamme suchen". Was dann dazu führt das man beschließt mit geschlossenen Augen aber Körperkontakt haltend in den Nebel zu gehen. Etwas das auch ziemlich gut klappt.


Der Himmel ist tiefschwarz, sternenschwer, durchzogen von fremden Konstellationen, die sich langsam verschieben, als seien sie nicht am Firmament befestigt, sondern würden unter einer dünnen Haut treiben. Einige Sterne leuchten grünlich. Andere wirken wie dunkle Löcher im Himmel, umgeben von blassen Ringen. Der Wind ist verschwunden. Selbst der eigene Atem klingt zu laut. Vor ihnen steht der Gipfelschrein. Dieser ist jedoch nicht mehr wieder zu erkennen ist. Einst ein kleiner, schöner Ort der Daphne: weißer Stein, niedrige Säulen, eine offene Nische für Opfergaben, ein rundes Becken aus hellem Marmor so ist er jetzt vollständig besudelt. Über den Altar ziehen sich schwarze, harzige Spuren. Duftschalen sind umgestürzt, Lorbeerkränze vertrocknet, goldene Bänder in den Stein gedrückt wie nasse Haare. Auf den Reliefs von tanzenden Körpern, offenen Händen und fließendem Wasser liegen grünliche Schlieren, als hätte der Nebel selbst darüber geblutet. Am höchsten Punkt des Schreins steht die Laterne. Sie hängt nicht, sie steht dort, einsam auf einem schmalen metallenen Dorn, und in ihr brennt das grüne Licht. Kein Feuer. Eher ein Auge. Davor kniend befindet sich die Priesterin, früher wohl eine Schönheit doch jetzt sind schwarze Geweihe aus ihrem gesamten Körper gewachsen. Einige glatt wie Metall andere fast organisch, feucht und rissig wirkend. Die Finger verkrampft klammert die Priesterin sich an den Fuß der Laterne während die Geweihe leise knacken als würden sie wachsen. Im nächsten Moment schließt der Nebel sich hinter ihnen und es erhebt sich eine neue Konstellation am Sternenhimmel vier helle Punkte, wie die Gesichter einer Göttin — und ein fünfter, grüner Stern, der sich zwischen sie schiebt.

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